Eppelheim

Modelleisenbahnfreunde Neue Videoreihe startet im März

Film über die Höllentalbahn

Archivartikel

Eppelheim/Region.Die Modelleisenbahnfreunde Kurpfalz bieten neben den öffentlichen Fahrtagen auf der Vereinsanlage in diesem Jahr eine Filmreihe an. Mit einem Beitrag über die Höllentalbahn am Mittwoch, 6. März, um 19.30 Uhr startet die Vorführungsreihe.

Die Höllentalbahn wurde unter schwierigsten geografischen Bedingungen gebaut und stellt ingenieurtechnisch eine Meisterleistung dar. Der leitende Ingenieur war, wie bei der Schwarzwaldbahn auch, der ruhmreiche Robert Gerwig. Die Bahn gehöre auch heute noch zu den interessantesten in Deutschland, heißt es in der Ankündigung. Von Freiburg bis Hinterzarten müssen 625 Höhenmeter mit einer Steigung von 6,5 Prozent überwunden werden. Von Titisee zweigt die Dreiseenbahn nach Seebrug am Schluchsee ab. In Neustadt endet die elektrische Traktion.

Mit Diesel nach Donaueschingen

Von dort geht es dann weiter mit Diesel über die „Hintere Höllentalbahn“ nach Donaueschingen mit Anschluss an die Schwarzwaldbahn. Es winden sich 628er Triebwagen und der längste „Heckenexpress“ der Deutschen Bahn, der „Kleberexpress“ durch die Landschaft der Baar. Der „Kleberexpress“ fuhr von Freiburg bis Ulm und benötigte in der starken Steigung oft eine Schiebelok.

Die Aufnahmen entstanden 1995 und 2003 und wurden von Vereinsmitglied Jürgen Fürbass gemacht. Zu sehen sind Traktionsarten, wie sie heute der Vergangenheit angehören. Interessanterweise wurden bis 2017 Lokomotiven – und heute immer noch Waggons – aus DDR-Produktion eingesetzt. Die Elektrifizierung der Strecke von Neustadt nach Donaueschingen ist geplant. Es werden als Aufnahmen gezeigt, die es in Zukunft so nicht mehr geben wird. Der Eintritt ist frei. zg

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