Eppelheim

Humboldt-Realschule Bei der Berufebörse informieren sich Jugendliche und ihre Eltern über Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten

Fruchtbare Gespräche an den Ständen der Firmen

Archivartikel

Eppelheim.Uwe Benz, Ausbildungsleiter bei ABB im Heidelberger Pfaffengrund, wertete die Berufebörse der Humboldt-Realschule als gewinnbringend für Schüler und Unternehmen – zumal auch die Eltern der Schüler dazu eingeladen waren.

„Eine Berufswahl trifft man nicht jeden Tag“, betonte er. „Da ist es gut, wenn sich Schüler mit ihren Eltern beraten können.“ Das Unternehmen im Heidelberger Pfaffengrund bildet für sich und seine Verbundpartner aus. Die Jugendlichen hatten bei dem Infoabend in den Räumen der Schule die Möglichkeit, eine Vielzahl an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten kennenzulernen und gezielt Fragen zu stellen. Zugleich konnten die Unternehmen erste Kontakte zu den Schülerinnen und Schülern knüpfen und über Praktika- oder Ausbildungsplätze informieren.

Die Berufebörse hielt für die Realschüler einiges Interessantes bereit. An manchen Ständen konnten sie selbst Hand anlegen und beispielsweise Elektroleitungen verlegen oder Aromen erschnuppern, Fruchtsäfte verkosten oder sich an einem kleinen Einstellungstest probieren.

Zum 15. Mal fand die Berufebörse in der Humboldt-Realschule statt. Rund 200 Schüler ab Klassenstufe acht waren dazu eingeladen. Stefanie Klopatowski und ihr Kollege Dr. Georg Kanert hatten die Veranstaltung federführend organisiert. „Wir haben bewusst das Abendformat gewählt, um Schülern und ihren Eltern gemeinsam die Möglichkeit zur Information zu geben. Die Gespräche an den Ständen sind dann auch deutlich fruchtbarer“, merkte Stefanie Klopatowski an.

Weichen für die Karriere

Im Foyer der Schule, in der Aula und in den Fachräumen fanden 30 Aussteller Platz. Mit ihnen konnte man ins Gespräch kommen und möglicherweise gleich die Weichen für eine Ausbildung und berufliche Karriere stellen. Mit dabei waren die Kooperationspartner der Realschule mit dem Modeunternehmen Engelhorn, ADM Wild, Capri Sun, die Sparkasse Heidelberg und Mercedes-Benz.

Außerdem waren namhafte Unternehmen aus der Region wie beispielsweise ABB, John Deere, Caterpillar und MLP vor Ort, sowie kleinere örtliche Betriebe, die beruflichen und weiterführenden Schulen, die Akademie für Kommunikation und die Stadtverwaltung zugegen.

Ergänzt wurde das Angebot durch einen Infostand der Bundesagentur für Arbeit und der Bundeswehr. sge

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