Eppelheim

„Icehouse“ Halle hat die Saison eröffnet / Corona-Maßnahmen beinhalten verschiedene Zeitblöcke, Desinfektion und separate Ein- und Ausgänge

Höchstens 200 Gäste dürfen wieder übers Eis flitzen

Eppelheim.Die Erleichterung war Fritz Haaf und Karin Wiegand anzusehen: „Wir haben wieder geöffnet!“, freuten sich die beiden Vereinsvorsitzenden des Eishockey-Clubs Eisbären Eppelheim. Einen Monat später als sonst und „ganz unspektakulär“, wie die zweite Vorsitzende betonte, startete das „Icehouse“ in die Eislaufsaison.

Auf Werbung und Eröffnungsprogramm wurde Corona-bedingt bewusst verzichtet. Der Verein als Betreiber der Eishalle wollte es lieber langsam angehen lassen, damit es in den ersten Tagen des Eishallenbetriebs zu keinem Besucheransturm kommt und niemand abgewiesen werden muss. „Es dürfen nur 200 Gäste ins ‚Icehouse’. Dafür haben wir eine Genehmigung“, erklärte Fritz Haaf. Rund 50 Besucher konnten am Eröffnungstag gezählt werden. Die Jugend war richtig happy und freute sich, endlich mal wieder Eis unter den Kufen zu haben.

Vorab hatte der Verein für den Eishallenbetrieb und die dazugehörige Gastronomie Hygienekonzepte erstellt und der Stadt vorgelegt. „Wir wurden vom Gemeindevollzugsdienst der Stadt für unsere super Konzepte gelobt“, freute sich der Eisbären-Vorsitzende. Wer Eislaufen möchte, muss jetzt einige Dinge beachten. In der gesamten Eishalle besteht Maskenpflicht, jedoch nicht auf der Eisfläche. Bereits vor dem Eingang zum „Icehouse“ sind Abstandsmarkierungen auf dem Boden aufgebracht, die es zu beachten gilt. Im Foyer und Kassenbereich, im Anschnallraum, beim Betreten und Verlassen der Eisfläche und für den Zutritt zur Gastronomie wurden jeweils separate Ein- und Ausgänge geschaffen. Dort wurden auch überall Handdesinfektionsspender aufgestellt.

Vorab online registrieren

Wer Schlittschuhlaufen möchte, dem wird geraten, sich für die verschiedenen Laufzeiten vorab online unter www.icehouse-eppelheim.de zu registrieren. Dann geht es beim Eintritt schneller, weil die Kontaktdaten schon vorliegen und die Verantwortlichen haben einen Überblick über die maximal zugelassene Zahl von 200 Personen pro Laufzeit. Wer dazu technisch keine Möglichkeit hat, der kann vor Ort eine Nachregistrierung vornehmen lassen, sofern es für den gewünschten Zeitblock noch freie Kapazitäten gibt. Freitags bietet das „Icehouse“ allen Schlittschuhfans von 14 bis 17 Uhr nur eine Laufzeit an. Samstags gibt es von 14.30 bis 18 Uhr und von 19 bis 22 Uhr zwei Zeitblöcke. Auch sonntags werden zwei Laufzeiten angeboten: von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 18 Uhr.

„Sobald ein Zeitblock endet, müssen alle Anwesenden die Halle verlassen, damit wir für die zweite Laufzeit das Eis aufbereiten und alle Kontaktflächen reinigen und desinfizieren können“, informiert Fritz Haaf. Von Montag bis Donnerstag hat die Eishalle für den öffentlichen Lauf geschlossen. Dann dürfen sich Gruppen und Schulklassen nach Voranmeldung unter der Telefonnummer 06221/76 83 92 auf dem Eis vergnügen.

Die beliebte „Laufschule für Kinder“, bei der sich sonntagsvormittags sonst immer mehr als 100 Kinder mit den Laufschultrainern auf der Eisfläche tummelten, könne vorerst noch nicht stattfinden, bedauerte Karin Wiegand. „Das Konzept für den Betrieb der Laufschule ist noch in Bearbeitung. Wir brauchen mehr Trainer, um kleinere Gruppen bilden zu können“, informierte die zweite Vorsitzende. Im Bereich Eishockey wurde bereits mit dem Training begonnen. Für die Eisbären kommt es am Freitag, 16. Oktober, zum Wiedersehen mit Ex-Trainer John Kraiss und ehemaligen Mitspielern, die mit dem Coach zu den Pforzheim Bisons gewechselt waren. Spielbeginn beim Aufsteiger ist um 20 Uhr.

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