Eppelheim

Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule Künftige Erst- und Fünftklässler informieren sich beim Tag der offenen Tür über die Angebote / Lernen auf individuellem Niveau

Inklusion in den Fächern Musik, Sport und Kunst

Eppelheim.Welche Schulform ist die richtige für unser Kind? Diese Frage stellen sich sowohl Eltern von Vorschulkindern, die nach den Sommerferien eingeschult werden als auch Eltern von Viertklässlern, die eine passende weiterführende Schule für ihr Kind suchen. Weil die Schule zum Schüler passen sollte, gilt es, sich Zeit zu nehmen und die in Frage kommenden Schulen genau unter die Lupe zu nehmen.

Eine gute Gelegenheit, die Eppelheimer Gemeinschaftsschule näher kennenzulernen, bot der Tag der offenen Tür in der Friedrich-Ebert-Schule. Auf die Eltern wartete eine Fülle von Informationen und für die künftigen Erst- und Fünftklässler gab es umfassende Einblicke in den Schulalltag und Mitmachangebote.

Kooperationen und Themenkurse

Im Foyer der Schule konnte man sich über die verschiedenen Angebote, Kooperationen und Themenkurse der Schule informieren. Außerdem wurde man dort bestens durch Elternbeirat und Schüler verköstigt. In den Klassenzimmern und Lernateliers hatten die Schüler verschiedene Präsentationen zu gesunder Ernährung, Müllvermeidung und weiteren interessanten Themengebieten vorbereitet.

In den Fachräumen wie der Schulküche, der Werkstatt und im naturwissenschaftlichen Bereich warteten tolle Mitmachangebote auf die jungen Besucher. Rektorin Verena Wittemer, Konrektorin Nina Lawrenz, das Lehrkollegium der Schule und die pädagogischen Mitarbeiter waren zur Stelle und konnten mit Fragen zur Schule, ihrer pädagogischen Konzeption und zur Ganztagsbetreuung gelöchert werden. Es wurden Schulhausführungen angeboten und es gab Infoeinheiten in den Klassenräumen für Eltern künftiger Erstklässler- und Fünftklässler.

Da die Friedrich-Ebert-Schule eine gebundene Ganztagesschule ist, werden die Grundschüler an vier Tagen, von montags bis donnerstags, von 8 bis 16 Uhr beschult. Freitags endet der Unterricht um 12.30 Uhr. Die Schule ist verpflichtet, diese Betreuung zu garantieren.

Den Schülern steht eine Schulmensa zur Verfügung, genügend Ruheräume und Spielmöglichkeiten für Pausenzeiten. Die Gemeinschaftsschule ermöglicht den Schülern ein Lernen auf unterschiedlichem Niveau und nach individuellem Tempo. Die Schüler erhalten Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und auch unterschiedliche Mengen an Aufgaben. So kann jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten gezielt gefördert werden.

Keine gesonderten Hausaufgaben

Die Friedrich-Ebert-Schule ist eine Inklusionsschule, die auch Schülern mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen offensteht. Es besteht eine Kooperation mit der Comenius-Förderschule Schwetzingen, deren Schüler in den Fächern Musik, Sport und Kunst mit den Friedrich-Ebert-Schülern gemeinsam unterrichtet werden. An Unterrichtstagen gibt es keine gesonderten Hausaufgaben. Diese Übungs- und Vertiefungsaufgaben werden in der so genannten offenen Lernzeit in der Schule absolviert. Übungen wie Lesetraining, Kopfrechnen und Vokabeln lernen sind hingegen Fähigkeiten, die auch zu Hause trainiert werden sollten.

In der Gemeinschaftsschule bleiben die Schüler bis zur neunten Klasse zusammen und müssen nicht schon in der vierten Klasse die Wahl des späteren Bildungsabschlusses treffen. Diese Entscheidung steht erst in der achten Klasse an. Bis dahin lernen die Schüler in kleineren Klassen entsprechend ihrem Leistungsniveau von- und miteinander. Es gibt Lernpakete auf drei Niveaustufen. An der Friedrich-Ebert-Schule kann man den Haupt- und Realschulabschluss erlangen und auch auf gymnasialem Niveau lernen. Nach der zehnten Klasse muss man allerdings auf das benachbarte Gymnasium wechseln, um das Abitur abzulegen. Soziales Lernen sowie zahlreiche Angebote zur Berufs- und Studienorientierung der Schüler haben einen hohen Stellenwert im Bildungsplan der Schule.

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