Eppelheim

CDU Rund 40 Teilnehmer treten bei der Sommer-Radtour in die Pedale / Planung einer barrierefreien Haltestelle am Gottlob-Hees-Platz

Kommunalpolitik an Ort und Stelle erläutert

Archivartikel

Eppelheim.Auf dem Fahrrad verschiedene Informationen an verschiedenen Plätzen erhalten: Das haben etwa 40 Teilnehmer bei der Sommer-Radtour der CDU genutzt.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers dankte sowohl dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Volker Wiegand als auch CDU Fraktionssprecher Trudbert Orth für die Organisation und Durchführung der Radtour. Aus seiner Zeit als Stadtrat in Heidelberg wusste der Bundestagsabgeordnete, dass sich die Menschen oft nicht ausreichend von den politisch Agierenden informiert fühlen. In Eppelheim sei das anders. „Die Leute werden von der CDU offen und ehrlich informiert. Sie erfahren, wo Entscheidungen anstehen oder wo etwas passiert und können Vorschläge einbringen.“ Diese offene und transparente Kommunalpolitik sei sehr lobenswert, meinte er.

Lamers gibt Startkommando

Weil er die Veranstaltung persönlich wichtig und gut findet, verpasst Lamers in keinem Jahr die CDU-Radtour. „Das ist für mich ein echter Herzenstermin. Egal, wie viele Termine ich weltweit wahrnehme, ich drehe es immer so, dass ich bei der Radtour in Eppelheim dabei sein und das Startkommando geben kann“, betonte der Abgeordnete.

Lamers wünschte allen eine erlebnisreiche Tour. Treffpunkt der Sommer-Radtour war der Rathausplatz, Ziel das Grillrestaurant Akis im Schützenhaus. Dazwischen lagen mehr als ein halbes Dutzend Stationen, die Trudbert Orth aufgrund ihrer kommunalpolitischen Aktualität ausgewählt hatte. Auch Bürgermeisterin Patricia Rebmann war mit von der Partie und trat in die Pedale.

Sie wusste mit detaillierten Informationen und aktuellen Sachstandsberichten die von Orth vorgestellten Themen zu bereichern. „Wir haben heute viele interessante Themen, die an Ort und Stelle erläutert und auch diskutiert werden können“, freute sich Stadtverbandsvorsitzender Volker Wiegand. Erste Station war der Gottlob-Hees-Platz an der evangelischen Kirche an. Hier wurde zum einen die Idee von der Einrichtung einer zentralen, barrierefreien Haltestelle für den ÖPNV vorgestellt. Wenn diese umgesetzt werden würde, könnte allerdings der Brunnen auf dem Gottlob-Hees-Platz nicht in der bisherigen Form erhalten bleiben.

Zum anderen wurde auf die unbedingt verbesserungswürdige Verkehrssituation in der Hauptstraße hingewiesen. „Jeder macht hier grad, was er will“, ärgerte sich der CDU-Fraktionssprecher. Nächster Halt war der Friedhof. „Die Fenster der Friedhofshalle sind ein großes Thema in der Stadt“, wusste Orth. Die Buntglasfenster, die aus den 1960er Jahren stammen, können nicht erhalten werden. Die Radtour führte weiter zum neuen Wasserwerk im Westen der Stadt. Mittlerweile ist es stillgelegt, weil man Millionen von Euros investieren müsste, um es auf den neuesten Stand zu bringen und wieder in Betrieb nehmen zu können. Eppelheim bezieht sein Wasser seither von Heidelberg. „Wir haben hier eine Industriebrache und freuen uns jetzt über Ideen für die weitere Nutzung des Geländes“, meinte Trudbert Orth. Patricia Rebmann merkte an, dass eine öffentliche Nutzung durch die Kommune möglich wäre.

Bei der Fahrt Richtung Schulzentrum wurde an den Bau des ersten Eppelheimer Hallenbades erinnert, das im August 1969 an der Stelle eröffnet wurde, wo heute das Seniorenzentrum Haus Edelberg steht. Ein neues Hallenbad wurde von der Stadt in Kombination mit einer Kegelarena an der Justus-von-Liebig-Straße gebaut. Die Hoffnung, dass sich durch den Neubau das jährliche städtische Defizit für das Bad verringert, erfüllte sich nicht, informierte Trudbert Orth. Weiter ging es Richtung Bahndamm. Hier wurde der angedachte Radschnellweg diskutiert. Der Stadt würden für Bau und Unterhalt dieser Trasse keine Kosten entstehen, betonte Rebmann.

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