Eppelheim

Technischer Ausschuss Außenaufzug zur barrierefreien Erschließung des Nordtraktes der Friedrich-Ebert-Schule beschlossen / Kosten von rund 105 000 Euro

Kostengünstige und praxisgerechte Lösung

Archivartikel

Eppelheim.Der Technische Ausschuss beauftragte ein Ingenieurbüro mit einer Maßnahme für die Friedrich-Ebert-Schule: Der Gemeinderat hatte im September letzten Jahres dem Einbau eines Aufzuges zur barrierefreien Erschließung des Nordtraktes zugestimmt.

Michael Benda, Leiter des Verantwortungszentrums Bauen, erläuterte die angestrebte kostengünstige und praxisgerechte Lösung für den Anbau eines Fahrstuhls an das Bestandsgebäude. Für den Außenaufzug sei kein Mauerschacht notwendig. Die vorgelegte Kostenschätzung kommt inklusive der Baunebenkosten auf rund 105 000 Euro. Das Honorar für die Planungsleistungen macht 19 000 Euro. Für die Maßnahme zur Herstellung einer inklusionsgerechten Schule sind insgesamt 250 000 Euro im Haushalt eingestellt.

Das Gremium hatte noch über verschiedene Bauvorhaben zu entscheiden, zum Teil im Bereich von Bebauungsplänen, aber auch während der Planaufstellung oder innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile. Der Ausschuss war einstimmig gegen die Nutzungsänderung einer Gewerbeeinheit im Obergeschoss zu einer Wohnung in der Lilienthalstraße 23 im Gewerbegebiet Wernher-von-Braun-Straße.

Der Neubau eines Verwaltungsgebäudes und der Umbau des Bestandsgebäudes in der Carl-Zeiss-Straße 2 ging einstimmig durch. Der Bauherr beabsichtigt den Abbruch der vorhandenen Garage und der Reparaturhalle sowie den Neubau eines dreistöckigen Verwaltungsgebäudes und den Umbau des bestehenden Bestandsgebäudes. Der Ausschuss erlaubte die Errichtung eines Schwimmbeckens mit einer Länge von sieben Metern und einer Breite von dreieinhalb Metern sowie einem Beckenvolumen von 37 Kubikmetern. Der Bauherr in der Dr. Emil-König-Straße 8 wurde damit von den Festsetzungen des Bebauungsplans befreit. Ob er eine Grünfläche ausweist oder eine Wasserfläche anlegt, bleibt sich gleich.

Die Lage im rückwärtigen Bereich des Grundstücks Seestraße 46 sei zu eng, der Plan nicht präzise genug: Die Bauvoranfrage für ein Einfamilienwohnhaus mit einer Breite von zehn Metern und einer Länge von neun Metern sowie drei Vollgeschossen wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. vw

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional