Eppelheim

Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule Fest zum 50-jährigen Bestehen / Gewaltige Veränderungen dank des ideenreichen Einsatzes engagierter Menschen

Mit Lebendigkeit und Vielfalt für die Zukunft gerüstet

Archivartikel

Eppelheim.Mit einem großen, bunten Sommerfest feierte die Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule ihr 50-jähriges Bestehen. Bei tollem Sommerwetter verband die Feier interessante Blicke zurück in die Geschichte der Schule mit der Lebendigkeit und Vielfältigkeit der heutigen „Fesch“, wie die Schule von vielen genannt wird.

In Astronautenanzügen als Reminiszenz an die Mondlandung 1969, dem Gründungsjahr der Schule, eroberte zum Start des Jubiläumsfestes die Klasse 3 a die Bühne und ließ fünfzig bunte Ballons in den Himmel steigen. Rektorin Verena Wittemer betonte in ihrer Rede, wie sehr bis heute die Schule ihrem Namensgeber Friedrich Ebert verpflichtet sei. Sie freute sich über die vielen Besucher und dankte besonders Tanja Müller, die im Kollegium federführend das Jubiläumsfest organisiert hatte.

Schulrätin Angelika Treiber beglückwünschte die Schule zu einer großartigen Erfolgsgeschichte. „Die gewaltigen Veränderungen während der letzten 50 Jahre wurden durch den ideenreichen und beharrlichen Einsatz von vielen engagierten Personen umgesetzt“, so Angelika Treiber. Sie warf auch einen Blick in die Schule der Zukunft, für die die „Fesch“ gut gerüstet sei. „Die Friedrich-Ebert-Schule hat in den vergangenen 50 Jahren die Stadt Eppelheim sehr geprägt“, verdeutlichte Bürgermeisterin Patricia Rebmann und brachte als Geburtstagsgeschenk einen Scheck mit, den sie gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Born an Rektorin Verena Wittemer und Schulrätin Angelika Treiber überreichte. Die Schüler Christina Konomi (4 b), David Müller (4 a) und Dudu Calis (9 a) verbanden die einzelnen Programmpunkte mit kurzweiligen Moderationen.

Gesprächsrunde mit Hans Stephan

In einer Gesprächsrunde mit dem ehemaligen Rektor der Schule und Ehrenbürger der Stadt Eppelheim, Hans Stephan, sowie dem früheren Lehrer Hartmut Martin, dem ehemaligen Schülersprecher Michael Treiber und den ehemaligen Schülern Jessika Pallmann und Egzon Fejzaj wurde das besondere Profil der Friedrich-Ebert-Schule deutlich.

Alle Klassen und viele Eltern beteiligten sich am Fest, zum Beispiel mit bunten Mitmachstationen vom Experimentieren über Tattoos bis zu zahlreichen Spielestationen. Der Themenkurs „Küche“ ließ die Gäste Gemüsesorten raten, beim Themenkurs „Medien“ konnte man eine QR-Code-Rallye erleben. Der Positillion bot Spielen und Basteln zum Mitmachen an. Die Eltern der 2 a verwöhnten die Besucher mit selbstgemachter Limonade. Die älteren Schüler boten Snacks und Getränke an. Der Elternbeirat hatte mit Hilfe zahlreicher Eltern ein Kuchenbüffet und ein internationales Spezialitätenbüffet organisiert. Während des Festes veranstaltete der Motorsportclub auf dem Schulhof ein stark besuchtes Fahrradturnier. Und im Schulhof präsentierten die Lernpaten ihre wertvolle Arbeit. Mitreißende und umjubelte Tänze und Lieder gab es auf der Bühne von den Klassen 2 a, 4 b, 5 a/b und 7 b. Der Themenkurs „Yoga“ stellte Bausteine zum Mitmachen vor. Anschließend begeisterte die Lehrerband die vielen Gäste mit starken Songs aus fünf Jahrzehnten.

Anhand von beeindruckenden Fotos und Dokumenten, zur Verfügung gestellt vor allem von ehemaligen Lehrern und Schülern, konnten sich die Gäste die bewegte Geschichte der Friedrich-Ebert-Schule vor Augen führen.

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