Eppelheim

Kindergarten St. Elisabeth Einrichtung feiert Abschluss der Umbaumaßnahmen / Jetzt haben 100 Kinder Platz / Gesamtkosten belaufen sich auf rund 475 000 Euro

Neues Stockwerk für eine noch bessere Betreuung

Eppelheim.Mehr Platz zum Spielen, Basteln, Schlafen und Essen gibt es jetzt im katholischen St.-Elisabeth-Kindergarten. Die in direkter Nachbarschaft zum Hugo-Giese-Platz gelegene Einrichtung konnte ihr Raum- und Betreuungsangebot deutlich erweitern. Die dafür nötigen Um- und Ausbaumaßnahmen im zweigeschossigen Kindergartengebäude, der ein Stockwerk im angrenzenden Wohngebäude dazubekam, wurden im vergangenen Jahr bei laufendem Betrieb durchgeführt und jetzt näher vorgestellt.

Bürgermeisterin Patricia Rebmann, Stadt- und Pfarrgemeinderäte, sowie die Eltern und Interessierte konnten die Neugestaltung selbst in Augenschein nehmen. Pfarrgemeinde und Kindergartenteam hatten zu einer Eröffnungsfeier mit Bilderschau und Segnung der Räume eingeladen. Die St.-Elisabeth-Kinder nutzten die Gelegenheit, um sich mit lustigen Liedstücken bei der Stadt und den Handwerksfirmen für das gute Miteinander zu bedanken.

Pfarrer Johannes Brandt, Bürgermeisterin Patricia Rebmann, Kindergartengeschäftsführerin Elisabeth Ruck von der zuständigen katholischen Verrechnungsstelle, Tobias Kampmann als Sprecher des Gemeindeteams der Pfarrei St. Joseph, die Leiterin des Kindergartens Larissa Kuhlmann, sowie Björn Burger und Regine Schorb vom Architektenbüro „Burger und Partner“ aus Heidelberg gingen in ihren Grußworten näher auf die durchgeführten Um- und Ausbaumaßnahmen ein. Platzmangel sei über Jahre ein großes Thema im Kindergarten gewesen, wusste Elisabeth Ruck. Nachdem die frühere Schwesternwohnung im Obergeschoss des zum Kindergarten gehörenden Wohngebäudes frei geworden sei und die Stadt signalisiert habe, die notwendigen Ausbaumaßnahmen mitzutragen, habe man im vergangenen Jahr den Umbau der Räume für ein Ganztagesbetreuungsangebot in Angriff nehmen können, so Ruck.

Die ehemalige Wohnung wurde neu konzipiert, von Grund auf renoviert und mit Essraum, Küche, Elternsprechzimmer, neuen Sanitäranlagen und neuer Elektrik, sowie einer Fluchttreppe ausgestattet. Die bereits bestehenden Kindergartenräume wurden modernisiert, den Gruppen neu zugeordnet und erhielten eine den heutigen Anforderungen entsprechende Raumaufteilung und Gestaltung, um die Kinder in Kleingruppen noch effektiver betreuen zu können. Im Außenbereich wurden eine Dachsanierung und der Einbau einer Notfalltreppe vorgenommen.

Vorgabe unterschritten

„Es gibt Schöneres als Baustellen“, wusste Patricia Rebmann. Die Umsetzung der Maßnahmen sei eine Herausforderung gewesen, denn es sollte eine bestehende Einrichtung neu belebt werden. Das Ergebnis könne sich sehen lassen. Die Stadt habe mit 380 000 Euro den Löwenanteil der Baukosten übernommen, informierte die Bürgermeisterin. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 475 300 Euro. Die Kostenvorgabe von insgesamt 521 000 Euro konnte damit unterschritten werden.

Der St. Elisabeth-Kindergarten bot zuvor in vier Gruppen 85 Kindern Platz. Jetzt können 100 Kinder betreut werden. Aufgrund der neuen Raumsituation konnte die tägliche Öffnungszeit verlängert, die Betreuungszeiten zwischen 7.30 und 16.30 Uhr mit Früh- und Spätgruppe flexibler gestaltet und 40 Kindergartenplätze im Ganztagesbetrieb mit gemeinsamen Essens- und Ruhezeiten angeboten werden. Tobias Kampmann freute sich ebenfalls über die Neugestaltung. Dadurch würden sich bessere Bildungsmöglichkeiten für Kinder und bessere Bedingungen für das Kindergartenteam ergeben. Die Fachkräfte könnten ihre Arbeit noch besser an die Bedürfnisse der Kinder anpassen und sie somit intensiver in ihrer Entwicklung unterstützen. sge

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