Eppelheim

Benefiz Ahmadiyya Muslim Gemeinde initiiert Charity-Walk / 70 Läufer gehen an den Start, um Spenden zu sammeln

Schwitzen für den guten Zweck

Eppelheim.Der Charity-Walk der Ahmadiyya Muslim Gemeinde richtete sich an ambitionierte Sportler und Hobbyläufer. Jeder konnte unabhängig seines Alters, Herkunft oder Religion mitmachen, denn der Wohltätigkeitslauf diente der Völkerverständigung und der Integration.

Bürgermeisterin Patricia Rebmann hatte gerne für dieses besondere Laufereignis die Schirmherrschaft übernommen. „Das ist für mich eine Ehre“, betonte sie kurz vor dem Start. „Es freut mich, dass Sie sich für ihre Stadt einbringen. Sie zeigen damit, dass wir alle zusammen zu dieser Stadtgesellschaft gehören.“ Am Gebetszentrum der Ahmadiyya Muslime aus Heidelberg, Eppelheim und Schwetzingen in der Wernher-von-Braun-Straße lagen Start- und Zielbereich des Wohltätigkeitslaufs.

Eine autofreie Wegstrecke von vier Kilometern galt es zu absolvieren, die Laufzeit spielte dabei keine Rolle. Kinder hatten eine verkürzte Wegstrecke zurückzulegen. Die Hauptstrecke führte über Feldwege im Nordosten der Stadt. Alle Teilnehmer wurden mit einem Laufshirt ausgestattet und waren im Anschluss zu einem pakistanischen Buffet eingeladen. Rafique Khawaja von der Ahmadiyya Zentrale in Frankfurt stellte in seiner Ansprache den Sinn und Zweck des Wohltätigkeitslaufs heraus. „Wir wollen heute hier gemeinsam laufen, etwas für die Gesundheit tun, uns begegnen, kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen.“

Hilfe für Feuerwehr und DRK

Seit fünf Jahren organisieren die Männer über 40 der „Majlis Ansarullah Deutschland“ als Untergruppierung der Ahmadiyya Muslime, diese Charity-Veranstaltungen. Von den Einnahmen und Spenden der Läufe profitierten bisher bundesweit über 120 soziale oder gemeinnützige Organisationen. Über 70 Läufe gab es in diesem Jahr in ganz Deutschland. Der erste Lauf startete im Frühjahr in Mannheim, der letzte Lauf in Eppelheim. Für die 70 Läufer gab Schirmherrin Patricia Rebmann mit einer Trillerpfeife das Startsignal. Zuerst wurden die Kinder auf die Strecke geschickt, dann waren die Erwachsenen dran. Jeder Teilnehmer, ob Kind oder Senior, unterstützte mit seiner Startgebühr den DRK Ortsverein und die Freiwillige Feuerwehr, sowie die Entwicklungshilfeorganisation Humanity First. Nach Zieleinlauf und Siegerehrung konnten im Beisein der Ahmadiyya Vertreter Rafique Khawaja, Shabbir Ahmed, Mohammed Ahmed, Mubashir A. Tahir und Dr. Waseem A. Tahir die Spendenschecks über jeweils 600 Euro an Feuerwehr und DRK übergeben werden. An Humanity First gingen 200 Euro.

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