Eppelheim

Ahmadiyya Muslim Jamaat Frauenorganisation fertigt bislang 2500 Behelfsmasken

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Archivartikel

Eppelheim.Die Zahlen, die Anila Ahmed meldet, sind beeindruckend und sprechen für sich: Unter der federführenden Leitung der Frauenorganisation „Lajna Imaillah“ wurden allein in den Ahmadiyya Muslim Gemeinden Eppelheim und Schwetzingen von 30 Näherinnen und Nähern in den vergangenen Tagen ehrenamtlich 2500 Behelfsmasken genäht und unentgeltlich an verschiedene Einrichtungen und Organisationen verteilt oder an die Bevölkerung verschenkt.

Viele der handgefertigten Gesichtsmasken aus Baumwollstoff gingen, damit Bedienstete und Mitbürger der vor wenigen Tagen eingeführten Maskenpflicht nachkommen können, an die Stadtverwaltungen Eppelheim und Schwetzingen. Weitere wurden der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule in Eppelheim, dem Caritasverband in Schwetzingen, der Arbeiterwohlfahrt Heidelberg sowie den Ortsverbänden des Deutschen Roten Kreuzes in Eppelheim und Schwetzingen zur Verfügung gestellt.

„Bundesweit konnten durch diese Aktion der Ahmadiyya Frauenorganisation über 60 000 Masken gespendet und damit vielen Menschen in dieser Zeit sofort geholfen werden“, freut sich Anila Ahmed von der Frauenorganisation „Lajna Imaillah“ in Eppelheim. Die Nähaktion in der Region wurden von der Eppelheimer Vorsitzenden der „Lajna Imaillah“, Mona Ahmad, und der Schwetzinger Vorsitzenden, Rabia Bhatti, organisiert.

Unentgeltliche Abgabe

„Es wird noch solange fleißig weiter genäht, bis sich die Lage entspannt hat“, betont Anila Ahmed. „Bestellungen kann jeder bei uns aufgeben. Die Masken werden von uns unentgeltlich zur Verfügung gestellt“, informiert sie. Anfragen können per Mail an eppelheim@lajna.de gesendet werden. Die Frauenorganisation freut sich über Stoffspenden und weitere Materialien, um weiternähen zu können. sge

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