Eppelheim

Eppelheimer Liste Diskussion zur geplanten LEA

Unsicher oder nachhaltig?

Eppelheim.Eigentlich schien das Thema „Ankunftszentrum“ durch eine gegenseitige Blockade der Stadt Heidelberg und dem Land Baden-Württemberg eine Hängepartie zwischen beiden zu werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Eppelheimer Liste. Und weiter: „Wie aus der Berichterstattung der Presse zu entnehmen war, hat Eppelheims Bürgermeisterin Patricia Rebmann ohne Kenntnis und ohne Abstimmung mit den Gemeinderäten ein abgelegenes, jenseits der Autobahn (BAB 5) gelegenes Gelände aus Eppelheimer Gemarkung als Option angeboten.“

Die Internationale Bauausstellung Heidelberg (IBA), ein Kommunalbetrieb der Stadt Heidelberg, dränge bekanntlich das Land Baden-Württemberg, die Patrick Henry Village (PHV) vom Ankunftszentrum zu entledigen. Das Ausweichgelände „Wolfsgärten“ lehnt hingegen der Heidelberger Stadtrat ab.

Öffentliches Gesprächsangebot

Die Eppelheimer Liste lädt zu diesem Thema zu einer öffentlichen Gesprächsrunde am Mittwoch, 18. September, um 19 Uhr ins Nebenzimmer des Gasthauses „Adler“ ein. Dort soll der Frage nachgegangen werden, wie nachhaltig oder unsicher das sogenannte LEA (Landeserstaufnahmestelle)-Privileg für solche Standorte ist. Die langjährige Grundstruktur der Ankunftszentren im Land sei sehr überschaubar, findet die Eppelheimer Liste. zg

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