Eppelheim

Elfi-Thompson-Minigolfturnier Menschen mit und ohne Behinderung haben gemeinsam Spaß / Ergebnis ist Nebensache bei der Veranstaltung von Awo und SPD

Vier „Rabbits“ brauchen nur 196 Schläge

Archivartikel

Eppelheim.Einen Teilnehmerrekord verzeichnete das Elfi-Thompson-Minigolfturnier für Menschen mit und ohne Behinderung: 32 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten mit. „Wir hatten heute super Wetter, viele Besucher und eine tolle Stimmung.

Besser hätte es nicht laufen können“, so das Resümee des SPD-Vorsitzenden Jürgen Geschwill. Das Turniermotto „Inklusion findet Platz“ sei gelungen umgesetzt, betonte die Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Renate Schmidt.

Die Gruppen waren bunt gemischt, der Ehrgeiz war bei allen groß. Die Teilnehmer starteten mit großem Spaß und einer gesunden Portion Ehrgeiz. Wurde mit nur einem Schlag der Ball eingelocht, war der Jubel groß.

Die Ortsvereine von SPD und Awo haben gemeinsam zum achten Mal das Minigolf-Turnier auf der Golfanlage von Vincenzo Ruta veranstaltet. Hildrun Pisch-Papendick, Meryem Ari und Birgit Thomas waren seitens der SPD federführend tätig. Bei der Awo lag die Verantwortung bei Renate Schmidt und ihrem Stellvertreter Hans-Joachim Lenz.

Die Veranstaltung, die von der früheren SPD- und Awo-Vorsitzenden Elfi Thompson mit ins Leben gerufen und nach dem frühen Tod nach ihr benannt wurde, bietet Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, gemeinsam Minigolf zu spielen.

Bei dem Turnier stehe nicht der Siegesgedanke im Vordergrund, sondern das gesellige Miteinander und der gemeinsame Spaß am Sport, erklärte Jürgen Geschwill.

Gelebtes Miteinander

Für dieses „gelebte Miteinander“ in der Stadt hat die SPD Eppelheim für ihr Elfi-Thompson-Minigolfturnier und die damit verbundene Inklusionsförderung erst kürzlich den ersten Preis in der Kategorie „Lebendiger Ortsverein“ des SPD-Kreisverbandes in Empfang genommen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born lobte die erfolgreiche Entwicklung des Turniers sowie das fröhliche Miteinander und den gesunden sportlichen Ehrgeiz der Teilnehmer: „Dieses Minigolf-Turnier setzt ein schönes Zeichen und zeigt sehr deutlich, wie ein Miteinander und Füreinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft funktionieren kann.“

Das Turnier sei eine „super Sache, weil hier Inklusion wirklich gelebt wird“, pflichtete ihm Siegfried Köhler von der Projektgruppe Integration bei.

Unter den Teilnehmern war auch Bürgermeisterin Patricia Rebmann. Sie hatte einen Sonderpreis für die Spieler des letztplatzierten Teams gestiftet. „Ich habe große Bedenken, dass ich mich am Ende selbst beschenken werde“, meinte sie schmunzelnd mit Blick auf ihr bescheidenes Golftalent. Ihre Vorahnung sollte sich am Ende bestätigen. Dafür jubelte sie mit ihren jungen Handicap-Mitspielern Susan, Katharina und Matthias am lautesten, als sie bei der Siegerehrung von Tank und Richard Thompson die Medaillen überreicht bekam.

Sonderpreis für die Sieger

Den ersten Platz sicherte sich das Team „Rabbits“ mit Klaus Merkel, Kirsten Erhardt, Jürgen Geschwill und Herbert Scheuermann. Die vier brauchten nur 196 Schläge auf den Bahnen. Auch sie durften sich über einen Sonderpreis freuen. Der Turniererlös, die Spenden und die Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf kommen Awo Eppelheim zugute.

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