Eppelheim

Jubiläumsjahr Stadt startet Verkauf von verschiedenen Artikeln / Mobile Jugendarbeit betreut Verkaufsstand auf dem Wochenmarkt

Vom Notizblock bis zur Einkaufstasche

Eppelheim.Von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen ist in erheblichem Maße das Jubiläum „1250 Jahre Eppelheim“ betroffen. Der für Ende April angesetzte Festumzug und das große Jubiläumswochenende im Juli mussten schon abgesagt werden. Damit das Jubiläum dennoch in der Bevölkerung präsent bleibt und nicht in Vergessenheit gerät, startete die Stadt jetzt mit dem Verkauf ihrer Jubiläumsartikel.

„Wir wollten den Bürgern unbedingt etwas anbieten und haben jetzt auf dem Wochenmarkt eine Verkaufsmöglichkeit geschaffen“, erklärte Leonie Geffers von der Stadtverwaltung. Die Jubiläumsprodukte wären schon früher in den Verkauf gegangen, wenn das Coronavirus den Planungen nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte, verdeutlichte sie. Sobald das Rathaus wieder ohne Einschränkungen geöffnet hat, soll das Jubiläumssortiment auch dort gekauft werden können.

Die Idee, im Jubiläumsjahr Produkte mit Jubiläumslogo anzubieten, kam aus den Reihen des eigens zum Stadtjubiläum gegründeten Festgremiums. Die Produktauswahl wurde dann von der Stadtverwaltung übernommen. Auf dem Verkaufstisch auf dem Mittwochswochenmarkt auf dem Schulhof der Theodor-Heuss-Schule findet man, wie es Leonie Geffers formuliert, verschiedene Jubiläumsklassiker: Regenschirme im Handtaschenformat, Kugelschreiber, Notizblocks, Flaschenöffner, Fächer sowie als nachhaltige Produkte Glastrinkhalme mit Motivgravur und Einkaufstaschen aus Baumwolle. Alle Artikel sind mit dem in den Farben Blau und Schwarz gehaltenen Jubiläumslogo „1250 Jahre Eppelheim“ versehen. Verkauft werden die Produkte zum kleinen Preis, hieß es. „Unsere ersten Jubiläumsprodukte können leider im Moment nur eingeschränkt angeboten werden. Durch Lieferprobleme fehlen uns noch einige Artikel, aber wir hoffen auf baldiges Eintreffen“, teilte Bürgermeisterin Patricia Rebmann mit. Demnächst wird ein Jubiläumssekt mit entsprechend gestalteten Motiv-Sektgläsern in den Verkauf gehen. Ein Welde-Jubiläumsbier ist bereits bei Rewe und in den Getränkemärkten erhältlich.

Den Verkaufsstand betreut die Mobile Jugendarbeit des Vereins Postillion zusammen mit den Jugendlichen des Jugendhauses „Altes Wasserwerk“. Weil im Moment aufgrund der Corona-Einschränkungen keine Jugendarbeit in gewohnter Weise im Jugendhaus stattfinden kann, wollten die Jugendlichen, die den Treff regelmäßig besuchen, und das Team der Mobilen Jugendarbeit Präsenz zeigen und die Stadt in dieser besonderen Zeit unterstützen.

„Es war eine spontane Idee, unseren Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich auch in einer solch schwierigen Situation in das Stadtleben einzubringen“, informierte Rebmann. Sie lobte den Einsatz und das Engagement aller: „Unsere Mobile Jugendarbeit geht jetzt ungewöhnliche Wege.“

Mit Mundschutz ausgestattet

Die beiden Postillion-Mitarbeiter Stefanie Grell und Bryan Vit übernahmen – mit Mundschutz ausgestattet – die Verkaufspremiere der Jubiläumsprodukte auf dem Mittwochsmarkt. Sie erklärten sich gerne dazu bereit. Markterfahrung haben die beiden, denn das Jugendhaus-Team hatte bereits auf dem Wochenmarkt selbstgenähte Behelfsmasken zugunsten des Sozialfonds der Stadt verkauft.

Bryan Vit brachte noch eine weitere Idee mit: Mit Edding-Stiften, Farbspraydosen und stabiler Recyclingpappe hatte er Material dabei, um für die Marktbesucher live und gegen eine kleine Spende für den Sozialfonds ein „Graffiti to go“ zum Stadtjubiläum zu gestalten.

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