Eppelheim

Gewerbegebiete Im Norden wird intensiver Dialog empfohlen

Zielkonzept entwickeln

Eppelheim.Im Stadtentwicklungskonzept wird für die Gewerbegebiete im Norden der Gemarkung ein intensiver Dialog mit den ansässigen Unternehmen und Eigentümern der dortigen Grundstücke empfohlen, um neben den Entwicklungsabsichten der Unternehmen auch die tatsächlichen Nutzungen zu erheben. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, zusammen mit einem Stadtplanungsbüro ein Zielkonzept für die weitere Entwicklung der Gewerbegebiete zu erarbeiten.

Hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung der Gewerbegebiete sei hierbei zu prüfen, inwieweit der Gebietscharakter eines Gewerbegebietes im Sinne der Baunutzungsverordnung noch gegeben ist, heißt es dazu im Beschlussvorschlag.

Zielkonzept aus Untersuchungen

Aus den Untersuchungen könne dann ein Zielkonzept entwickelt werden, indem die künftige Ausrichtung der Gewerbegebiete mit Nutzungsmischungen unter Berücksichtigung von Umwelt- und Klimaschutzaspekten dargelegt wird. Für die anstehenden Untersuchungen sei die Verwaltung auf die Unterstützung eines Stadtplanungsbüros angewiesen.

Die Fraktionen waren für den Grundsatzbeschluss. Die CDU/FDP-Fraktion unterstütze grundsätzlich das Ansinnen, ein Zielkonzept mit einem Stadtplanungsbüro zu erstellen, meinte Trudbert Orth: „Ein Gewerbegebiet ist dem Wandel der Zeit ausgesetzt. Einem ungezügelten Verändern sollten wir bauplanerisch entgegentreten.“ Die Verwaltung möge dem Gemeinderat verschiedene Planungsbüros zur Auswahl vorstellen.

Martin Gramm (Grüne) forderte, für das Gewerbegebiet im Norden eine Leitlinie mit allen Beteiligten und unter Berücksichtigung aller Aspekte zu erarbeiten: „Es müssen Lösungen her, dass nicht plötzlich aus billig erworbenem Gewerbegebiet Wohnungen entstehen, die einen höheren Mehrwert gegenüber einer gewerblichen Nutzung abwerfen.“

Renate Schmidt (SPD) war dafür, ein Zielkonzept für die weitere Entwicklung der Gewerbegebiete als Chance zu begreifen. Die Planungsbüros würden vorgestellt, „wenn mehrere Angebote vorliegen“, erklärte Bürgermeisterin Patricia Rebmann. Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig angenommen. vw

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