Eppelheim

Rudolf-Wild-Halle Märchentheater zeigt „Hänsel und Gretel“

Zuschauer warnen vor der bösen Hexe

Eppelheim.Nach ihren Erfolgen mit den Märchen „Der Froschkönig“ und „Rumpelstilzchen“ kamen die Schauspieler des Allgäuer Märchentheaters aus Speyer gerne wieder in die Rudolf-Wild-Halle. Dieses Mal hatten sie den Märchenklassiker „Hänsel und Gretel“ frei nach den Gebrüdern Grimm mitgebracht.

Das beliebte Märchen wurde von sieben Schauspielern aufgeführt. Kostüme und Bühnenbild waren gut gewählt und farbenfroh. Mit einem kindgerechten Spiel, Liedern, lustigen Effekten und einem echten Kaninchen mit Schlappohren, das durchs Gebüsch der Bühnenkulisse hoppelte, wusste das Allgäuer Märchentheater vor allem die kleinen Zuschauer gut zu unterhalten. Sie waren wichtige Helfer und wurden in die Aufführung miteinbezogen.

Überzeugende Schauspieler

Aber das Märchen für Kinder ab drei Jahren zog auch die Erwachsenen in seinen Bann. Die Schauspieler waren in ihren Rollen überzeugend und die beiden Hauptfiguren des Märchens, Hänsel und Gretel, schloss man sofort ins Herz.

Die Geschwister waren gerade zum Pilze- und Beerensammeln im Wald, als sie auf ein altes Weib trafen. Gretel hatte große Angst vor der Hexe, die am liebsten die Kinder sofort mit in ihr Häuschen genommen hätte. Immer wenn die Alte etwas Böses im Sinn hatte, schalteten sich die Kinder im Publikum ein und warnten Hänsel und Gretel. Doch das kauzige Weib mit der großen Nase ließ nicht locker und schickte einen wunderschön singenden goldenen Vogel als Lockmittel zu den umherwandernden Geschwistern in den Wald. Der Vogel sollte die Kinder zu ihrem Häuschen führen. Als Hänsel und Gretel das mit Lebkuchen verzierte Knusperhaus erblickten, begannen sie, am Haus zu naschen.

Engelchen bewachen Kinder

Mit Spannung wurde der wohl bekannteste Satz des Märchens „Knusper, Knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ erwartet. Aber auch als Hänsel und Gretel in die Fänge der Hexe gerieten, so waren sie nie allein. „Denn wenn ein Engelchen Kinder bewacht, haben Hexen keine Chance“, hieß es in dem Stück.

Schließlich konnten die Kinder das böse, alte Weib mit Hilfe ihres Katers überlisten, aus dem Hexenhäuschen fliehen und sich über ihre neu gewonnene Freiheit freuen.

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