Fred Fuchs

Hanswurst und Spaßmacher

Archivartikel

Hallo Kinder! In meinem Briefkasten lag heute Morgen ein wunderschönes Bild von einem Clown, das mir die achtjährige Luisa Janson aus Hockenheim gemalt hat. Wow, voll schön! Vielen Dank dafür, liebe Luisa! Stell’ dir vor: Ich habe das Bild Ellie Ente gezeigt und sie hat mich prompt gefragt, ob es denn auch außerhalb der Faschingszeit Clowns gibt. Na klar, das habe ich nämlich mal gelesen. Clowns gibt es schon seit dem 16. Jahrhundert. Damals sind sie in den Pausen von Bühnenstücken aufgetreten, um das Publikum zu unterhalten. In Deutschland nannte man sie zu dieser Zeit noch „Hanswurst“. Lustig, oder? Erst 200 Jahre später kam der Begriff „Clown“ aus England nach Deutschland. Er bedeutet übrigens so viel wie „Spaßmacher“. Vor ungefähr 70 Jahren, traten die ersten Clowns im Zirkus auf. Sie führten komische Artistik auf dem Rücken von Pferden vor oder begeisterten die Zuschauer mit Pantomime. Heute erkennt man sie vor allem an ihrer roten Nasen, dem bunt geschminkten Gesicht und den viel zu großen Schuhen. Ihr könnt Clowns aber nicht nur im Zirkus treffen, sondern auch in Krankenhäusern. Sie besuchen dort kranke Kinder und bringen ihnen Freude. Ich finde so einen Clown einfach toll – und das Bild von Luisa sowieso!

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