Fred Fuchs

Man braucht es für das Brot

Archivartikel

Hallo Kinder! Im Winter haben die Bäume kahle Äste, Blumen sucht man auch vergebens. Doch wer nun glaubt, dass in der kalten Jahreszeit wirklich überhaupt nichts wächst, der sollte mal zum Schaufeld nach Plankstadt gehen. Dort gibt es vier Reihen, in denen zarte grüne Halme sich in die Luft recken. Gerste, Weizen und zwei Roggensorten wachsen dort. Aus dem Getreide wird Mehl gemacht, das man ja fürs Brotbacken braucht. Gerste wird aber zum Beispiel auch fürs Bierbrauen verwendet. Getreide kann man übrigens einteilen in Sommer- und Wintergetreide. Sommergetreide braucht in der Regel gerade einmal ein halbes Jahr von der Aussaat bis es erntereif ist. Es wird ab März gesät und ab Juli geerntet. Das Wintergetreide wird ab September gesät und kann dann ab Juli des darauffolgenden Jahres geerntet werden. Diese Sorten brauchen nach der Aussaat und dem Keimen eine Zeit, in der es Frost gibt, damit sie dann im Frühjahr richtig wachsen und erntereif werden können. Getreide ist übrigens ein wichtiges Nahrungsmittel: In einem Jahr verbraucht eine Person in Deutschland im Durchschnitt rund 95 Kilogramm an Getreideprodukten – zu denen übrigens auch viele Nudeln zählen.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional