Fred Fuchs

Kindernachricht Fred Fuchs weiß, warum sich das Aufräumen lohnt

Ordnung macht glücklich

Archivartikel

Hallo Kinder! Wie sieht denn gerade euer Zimmer aus? Liegen die Spielsachen noch auf dem Boden verteilt und die Kleider ungeordnet auf einem Stapel? Ellie Ente hat mich besucht und hat vor Schreck das Gefieder aufgeplustert. Ganz unruhig ist sie im Raum auf- und ab gewatschelt. Das hättet ihr sehen sollen! Dann hat sie mir erklärt, warum Ordnung so wichtig ist. Manche Menschen behaupten von sich, dass sie putzen und aufräumen buchstäblich brauchen, um ihren Stress abzubauen, glücklich und ausgeglichen zu sein – so ist das auch bei Ellie. Sie beschreibt es als „therapeutische Tätigkeit mit positiver Wirkung auf die Psyche“. Die Bewegung sorgt dafür, dass der Körper Glückshormone produziert und ausschüttet. Damit ihr also genauso glücklich sein könnt, wie ich bald, gibt’s von mir (oder eher Ellie) einige Tipps. Am besten nicht zu viel vornehmen – vielleicht erstmal nur den Schreibtisch. Hilfreich sind auch kleine Etappenziele. Einmal in der Woche einen Aufräumtag oder täglich eine Schublade im Kleiderschrank? Schau einfach, was dir besser gelingt. Ein wichtiger Punkt beim Aufräumen ist das Ausmisten. Was nicht mehr gefällt oder gebraucht wird, kommt weg. Dann kann sich ein anderes Kind darüber freuen. Vielleicht hilft euch auch eine Routine. Also immer vor den Hausaufgaben den Schreibtisch aufräumen und vor dem Zähneputzen am Abend die Spielsachen zurück in ihre Kiste. Denn am wohlsten fühlt man sich doch in einem aufgeräumten Zimmer. Da muss ich Ellie schon recht geben.

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