Fred Fuchs

Sie wehen im Wind

Hallo Kinder! Euch ist das doch bestimmt auch schon mal aufgefallen. An vielen wichtigen Gebäuden in den Orten hängen Flaggen. Entweder die unseres Landes, des Bundeslandes oder mit dem jeweiligen Ortswappen. Und es gibt Tage, da weht die Fahne nicht ganz oben im Wind – sondern ist nur bis zur Hälfte des Mastes hochgezogen. Das nennt man Trauerbeflaggung, weil das nur an Tagen gemacht wird, wenn etwas Schlimmes passiert ist, eine bekannte Persönlichkeit stirbt oder die Menschen an eine schreckliche Zeit erinnert werden sollen. Wie beispielsweise an den 27. Januar, Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Da ist es sogar vorgegeben, dass alle Flaggen bundesweit auf halbmast hängen – damit so etwas nie wieder passiert. In Deutschland wird das von den Innenministern des Bundes oder der Länder angeordnet. Beim Schwetzinger Schloss war die Flagge übrigens das letzte Mal im vergangenen Jahr am 8. September, bei den Heimattagen Baden-Württemberg, auf halbmast. Falls euch also mal auffällt, dass die Fahne niedriger hängt, dann fragt doch mal in der Redaktion nach, warum.

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