Fred Fuchs

Sie werden ganz starr

Archivartikel

Hallo Kinder! Zugegeben: Die Temperaturen steigen ja so langsam wieder etwas an. Trotzdem habe ich mir bei meinem Spaziergang – als ich an einem kleinen Teich vorbeigekommen bin – Gedanken gemacht, wie eigentlich Fische den Winter überstehen. Immerhin wird das Wasser ja ziemlich kalt und manchmal friert so ein Teich oder See ja sogar zu. Nun, es ist so, dass Fische im Winter die Temperatur ihres Blutes der Außentemperatur anpassen. Sie kühlen also ab und werden träge – dann schwimmen sie nicht mehr so munter umher wie sonst. Wenn es sehr kalt wird, fallen sie sogar in eine Kältestarre, aus der sie erst im Frühjahr wieder erwachen. Weil sie sich dann ja schlecht wehren können, suchen sie sich übrigens Verstecke und geschützte Gebiete, wo sie die Zeit über sicher sind. Bei Fröschen ist es übrigens genauso: Auch sie passen ihre Körpertemperatur der Umgebungstemperatur an. Wenn es kalt wird, werden sie träger und verkriechen sich im Schlamm von Tümpeln. Dort können sie die Zeit dann regungslos überstehen. Dann doch lieber Winterschlaf, oder?

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