Fred Fuchs

Wettbewerb auf der Bühne

Hallo Kinder! Ich war gestern das allererste Mal bei ein-em Poetry Slam. Das war total aufregend und spannend! „Poetry Slam“ ist englisch und bedeutet so viel wie „Dichterschlacht“ oder „Dichterwettstreit“. Diese Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago in den USA und hat sich ein paar Jahre später auf der ganzen Welt verbreitet. Ein Poetry Slam ist ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer ihre selbst geschriebenen Texte einem Publikum vortragen. Diese können lustig oder ernst sein, eine Geschichte erzählen oder sich reimen. Die Poeten, so heißen die Teilnehmer, dürfen schreiben, worüber und was sie möchten. Einige Regeln gibt es dennoch: Auf der Bühne dürfen keine Gegenstände oder Kostüme verwendet werden, die Texte müssen selbst geschrieben sein und der Vortrag des Poeten darf ein bestimmtes Zeitlimit nicht überschreiten. Das liegt in Deutschland meistens bei etwa fünf Minuten. Am Ende suchen dann die Zuhörer aus den Teilnehmern einen Sieger aus. Wer den längsten und lautesten Applaus bekommt, gewinnt. Manchmal werden aber auch Leute aus dem Publikum ausgesucht, die den einzelnen Poeten für ihre Beiträge Punkte geben und so einen Gewinner aussuchen.

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