Fred Fuchs

Wie Schiffe schwimmen

Hallo Kinder, in den Ferien fahren viele Leute in den Urlaub. Manche machen auch eine Kreuzfahrt. Dabei habe ich mich gefragt, wie diese großen Schiffe eigentlich schwimmen und warum sie nicht im Wasser untergehen. Warum das so ist, das erforschte bereits der griechische Mathematiker und Physiker Archimedes von Syrakus. Er erkannte im Laufe seiner Experimente, dass man sein Gewicht unter Wasser leichter tragen kann als auf der Erde. Das ist euch vielleicht schon einmal aufgefallen, wenn ihr im Schwimmbad seid. Dies liegt am Auftrieb, einer Kraft, die nach oben gerichtet ist. Der Auftrieb, den ein Körper bekommt, ist immer so groß wie das Gewicht der von ihm verdrängten Flüssigkeit. Dass ein Körper Flüssigkeit verdrängt, das merkt ihr, wenn ihr euch in die Badewanne legt: Dann steigt der Wasserspiegel an. Diese Kraft des Auftriebs nutzen die Schiffsbauer für sich. Denn wie ein Körper in der Badewanne schiebt auch ein Schiff Wasser beiseite. Das Schiff ist aber insgesamt leichter als das Wasser, das es beiseiteschiebt, weil es hohl ist. Deswegen ist der Auftrieb groß genug, dass das Schiff schwimmt. Ein Problem bekommt ein Schiff dann, wenn ein Loch in die Wand gelangt und so Wasser ins Schiff läuft. Es wird dann immer schwerer und geht unter.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional