Hockenheim

Ehrungen Stadtverwaltung ehrt Mitarbeiter in einer Feier / Konstante Beschäftigungsverhältnisse

145 Jahre an Berufserfahrung

„Einige von Ihnen arbeiten schon so lange bei der Stadtverwaltung, da war ich noch im Kindergarten“, merkte Oberbürgermeister Marcus Zeitler bei der Ehrungsfeierlichkeit im öffentlichen Dienst an. „Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man eine solch lange Zeit für einen Arbeitgeber tätig ist. Das spricht für uns als Arbeitgeber, aber es spricht insbesondere für Ihre Qualitäten, dass die Stadt auch an Ihnen festhält. Langjährige Mitarbeiter sind das Wissen eines jeden Unternehmens“.

Geehrt für die Tätigkeit im öffentlichen Dienst wurden Martina Schleicher für 40 Jahre, Nicole Rotter für 25 Jahre, Roland Schambach für 40 Jahre sowie Hansjürgen Mai für ebenfalls 40 Jahre.

Sie kennt sich mit Zahlen aus

„Bei Frau Schleicher musst Du aufpassen, die kennt sich mit Zahlen aus“, zitierte Zeitler schmunzelnd die ersten Eindrücke, die er über die Jubilarin erfahren habe. Martina Schleicher wurde 1959 in Hockenheim geboren. Vom 1. August 1979 bis 17. September 1981 absolvierte sie die Ausbildung zur Beamtin im Mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung und war zunächst im Grundbuchamt beschäftigt. Seit 1982 war sie bei den Stadtwerken tätig, wo Schleicher 2002 in den gehobenen Verwaltungsdienst übernommen wurde. 2010 wurde sie zur ersten Werkleiterin bestellt.

Nicole Rotter feierte ihr 25. Jubiläum im öffentlichen Dienst. Geboren in Speyer, absolvierte sie von 1994 bis 1996 ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung im mittleren Dienst, um zunächst im Personalamt und anschließend in der Wohngeldstelle tätig zu sein. Seit Mai 2010 ist Rotter im Ausländeramt beschäftigt. „Die Aufgaben haben sich in diesem Bereich besonders erweitert“, so OB Zeitler.

Jubilar Hansjürgen Mai wurde 1963 in Hockenheim geboren und wurde für seine 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt. Seit 1. September 1979 ist Mai bei den Gärtnern des Bauhofs der Stadtverwaltung Hockenheim tätig. „Die Mitarbeiter des Bauhofs sind jeden Tag auf den Straßen präsent, den ganzen Tag unter Beobachtung der Bevölkerung, da wird beobachtet und man bekommt auch ab und an den Missmut der Bürger ab. Es ist mir wichtig, dass der städtische Bauhof kein Eigenbetrieb ist. So sind viele Dinge auf dem kurzen Dienstweg zu erledigen. Das kommt den Bürgern zugute“, fügte Marcus Zeitler seinen Dankesworten hinzu.

An einem Ort, der sich stetig wandelt und doch beständig ist, ist Roland Schambach tätig. Er begeht ebenfalls sein 40. Dienstjubiläum. Geboren 1959, ist er seit 1. Oktober 1979 als Hilfsarbeiter beim städtischen Friedhof beschäftigt. „Ein Friedhof ist ebenso im Fokus der Öffentlichkeit, ist Ort der Ruhe und auch Begegnungsstätte zugleich. Dieser Ort muss gepflegt werden. Damit meine ich nicht nur optisch durch die Pflege der Wege etwa. Es sind auch die Begegnungen und Geschichten, für die man dort auch immer ein offenes Ohr haben sollte. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus“, bedankte sich Marcus Zeitler bei Roland Schambach.

Als Arbeitgeber stolz

Auch Bürgermeister Jakob-Lichtenberg überbrachte gemeinsam mit dem Personalrat bei der kleinen Feierstunde im kleinen Sitzungssaal im Rathaus seine Glückwünsche.

„Rechnet man die Jahre der Berufstätigkeit aller geehrten Zusammen, so ergibt dies 145 Jahre. Mir ist nicht bekannt, dass eine Verwaltung so viele Jahre innerhalb einer Ehrung zusammen bekommt. Da können wir als Arbeitgeber stolz sein, so viele konstante Beschäftigungsverhältnisse nachgehen“, fügt Personalrat Johannes Lienstromberg hinzu.

Anschließend tauschte man sich in geselligem Ambiente über die Arbeit der unterschiedlichen Bereiche aus. zg

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