Hockenheim

CDU Fraktion will Radweg-Schnellverbindung prüfen lassen

Achse bis in Pfalz verlängern

Archivartikel

„Könnte man den Radschnellweg nach Hockenheim weiterführen und sogar bis nach Speyer, um zwei Bundesländer zu verbinden?“, lautete die Frage von CDU-Stadtrat Fritz Rösch bei der öffentlichen Fraktionssitzung des CDU-Stadtverbandes. Er bezog sich dabei auf eine Pressemitteilung der Städte Heidelberg, Schwetzingen, Eppelheim, Plankstadt und Oftersheim, die zusammen einen Radschnellweg realisieren wollen.

Ein Vorschlag, der auf breite Zustimmung der gut 20 Anwesenden fiel und bereits am nächsten Tag als Antrag der Stadtverwaltung vorlag. In diesem bittet die CDU-Fraktion um Prüfung, ob eine Verlängerung des Radschnellwegs von Schwetzingen nach Hockenheim und eine Verlängerung bis nach Speyer prinzipiell möglich ist und mit welchen Aufwänden zu rechnen ist.

Die CDU-Verantwortlichen sind sich bewusst darüber, dass in den nächsten Jahren der städtische Fokus fast ausschließlich auf den Schulsanierungen und dem Ausbau der Kindertagesstätten stehen wird. Von daher wolle man zunächst die Rahmenbedingungen verstehen, unter denen die Errichtung eines Radschnellwegs möglich und finanzierbar ist.

Land soll Finanzierung sichern

„Wenn das Land Baden-Württemberg auch in unserem Fall die vollständige Finanzierung übernehmen sollte, dann wäre das mehr als nur eine Überlegung wert“, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Fuchs, der nun auf eine eingehende Prüfung durch die Stadtverwaltung und auf eine anschließende Berichterstattung in den städtischen Gremien hofft. ska

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