Hockenheim

Neues Atelier Gustav Armbrust stellt 250 Exponate in seiner Heimatstadt aus / 68-Jähriger hat jetzt mehr Platz

Acryl- und Leimfarben für mehr Tiefe

Archivartikel

Mehr als 25 Jahre war Gustav Armbrust mit seinem Atelier in Walldorf, jetzt ist der 68-jährige freischaffende Künstler mit seinen Werken in seiner Heimatstadt vertreten. Am Samstag präsentierte der Maler und Skulpturist die neuen Räumlichkeiten im Mörscher Weg 2 bei der Firma Phönix Spanndecken.

Etwa 250 Exponate sind hier auf 50 Quadratmetern zu sehen. In Walldorf war es nur eine Doppelgarage gewesen. Gustav Armbrust wurde in Schwetzingen geboren. Der Autodidakt, der schon in frühester Jugend das Experimentieren mit Farbe angefangen hat, sammelt Impressionen und verarbeitet sie in seinen Werken, die einen engen Bezug zu Harmonie und Ausgewogenheit widerspiegeln.

„Bei meinen Werken kommt jene Verschiedenartigkeit des Sehens, Bewertens und Interpretierens zum Ausdruck, welches ein Kunstwerk einnehmen kann“, sagt er selbst. Der Künstler, der mittlerweile weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist, verschönerte mit seinen Bildern schon Privat- und Geschäftsräume in ganz Europa.

Elemente hervorgehoben

Er verwendet hauptsächlich Acryl- und Leimfarben, Strukturpasten und plastische Schäume. Dadurch werden die Elemente hervorgehoben und die verwendeten Materialien verleihen dem Bild die nötige Tiefe.

Freunde und Bekannte sowie Kunden fanden den Weg zum neuen Atelier. Zu Gast war auch die Künstlerin Claudia Pacilli aus Ludwigshafen. Die gelernte Friseurin und ausgebildete Make-up-Artistin entwirft Unterwasser-Porträts und hat Gustav Armbrust bei einer Ausstellung kennengelernt. vw

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