Hockenheim

Rathaus Wohnungsverwaltung wird ab April durch Hausmanager-App unterstützt / Aufgaben für 130 kommunale Einheiten im Blick

Alle Stadt-Unterkünfte in Hockenheim auf einem Schirm

Archivartikel

Die Digitalisierung der Stadtverwaltung schreitet voran. Neben dem gut angenommenen Bürgerchat auf der städtischen Internetseite und dem digitalen Leitsystem im Rathaus kommt ab Donnerstag, 1. April, ein weiterer Baustein hinzu: Die Hausmanager-App. Die Anwendungssoftware (kurz: App) unterstützt die Hausmeister in den rund 130 städtischen Wohnungen, Obdachlosen- und Asylunterkünften bei ihrer Arbeit, teilt die städtische Pressestelle mit.

Dafür können sie mit Hilfe der App mobil über ein Smartphone oder ein Tablet anfallende Aufgaben schneller verwalten und bearbeiten. Zu Beginn ist geplant, die Meldungen der Mieter an das Wohnungsamt der Stadtverwaltung in die App einzustellen. Die Hausmeister sehen dann schnell und unkompliziert, in welcher Wohnung welche Aufgaben anstehen, beispielsweise notwendige Reparaturen oder Müllentleerungen.

Die Meldungen werden im System als „offene Tickets“ geführt, die nach ihrer Bearbeitung durch die Hausmeister als „erledigt“ gemeldet werden. Die Hausmeister können umgekehrt ihrerseits Fragen und offene Punkte an das städtische Wohnungsamt melden, die dort bearbeitet werden.

Alle Seiten profitieren

Die Hausmanager-App von der Firma Net-haus aus Berlin wird von Laura Mujic vom Wohnungsamt und Christian Schleyer von der EDV-Abteilung in der Stadtverwaltung eingeführt und betreut. „Die Meldungen unserer Mieter werden zügig an die Hausmeister übermittelt. Die systematische Bearbeitung vereinfacht unsere verwaltungsinternen Abläufe. Wir erhoffen uns von der neuen App, dass alle Seiten profitieren, natürlich auch unsere Mieterinnen und Mieter“, erläutert Laura Mujic die Idee.

Nach erfolgreicher Einführung ist eine Weiterentwicklung der Hausmanager-App angedacht. „Wir überlegen in einem zweiten Schritt, die Anwendung auch für unsere externen Dienstleister zu öffnen. Reparaturbetriebe können die beseitigten Mängel dann über eine Schnittstelle im System direkt an unser Wohnungsamt kommunizieren“, erklärt Christian Schleyer die Pläne in der Zukunft. zg

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