Hockenheim

Kirche St. Georg Meditation am ersten Advent mit Kirchenchören aus Hockenheim und Reilingen / Betrachtungen von Dekan Grabetz

Anderen Menschen und Gott Zeit schenken

Die katholische Pfarrgemeinde und die Kirchenchöre aus Hockenheim und Reilingen hatten zur Meditation am Abend des ersten Adventssonntags in die Sankt Georgskirche eingeladen.

Zur Einstimmung spielte Svenja Kaiser eine ruhige Orgelweise von Alexandre Guilmant. Mit dem Lied „Seht, die gute Zeit ist nah“ begrüßte der Chor unter Leitung seiner Dirigentin Vera Pfannenstiel die vielen Besucher, die auch Dekan Jürgen Grabetz willkommen hieß.

Mit dem Bild einer Uhr lud er die Besucher ein, sich gerade im Advent Zeit zu gönnen, anderen Menschen und Gott Zeit zu schenken und diese Tage bewusst zu gestalten.

Das Lied „Vom Flügel eines Engels berührt“ gab den Impuls, die Seele zur Ruhe kommen zu lassen. Unter Mariens Schutz und Schirm begaben sich die beiden Musikstudentinnen Eva Simonis und Fiona Stadler aus Mannheim mit Mozarts „Sub tuum praesidium“ KV 198.

Chor singt Marienlieder

Auch der Chor sang ein „Ave Maria, gratia plena“ von Maria Parkinson, bevor Dekan Jürgen Grabetz den zweiten Betrachtungsteil einem Schlussstein in einem Kirchengewölbe mit dem Bild von Maria und Jesus widmete.

Symbolisch zeigt das Bild, dass Gott den Bogen seiner Liebe zu den Menschen mit der Bereitschaft Marias und der Geburt des Kindes sichern und tragfähig machen wollte.

Im wunderbaren Gesang mit Orgelbegleitung der Solistinnen von der Empore erklang in der Kirche nochmals ein Marienlied von Camille Saint-Saens.

Den dritten Teil leitete der Choral „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt“ von Christoph Willibald Gluck ein. Dazu hatte Dekan Jürgen Grabetz ein Bild der Ankunft Gottes am Ende der Zeiten ausgewählt.

Viele Texte zum Advent erinnern an die Ankunft Jesu damals in Bethlehem, an die Ankunft Gottes bei der Vollendung der Welt und an die Ankunft des Menschen in der Ewigkeit am Ende seines Lebens. Pfarrer Grabetz fand es wert, sich darauf voller Hoffnung, Liebe und Freude vorzubereiten.

Spiritual zum Abschluss

Schließlich fanden sich Chor und Solistinnen beim wechselweise vorgetragenen Spiritual „Mein Gott, welche Freude“ zusammen.

Nach Dankesworten von Dekan Grabetz an alle Beteiligten stimmte die versammelte Gemeinde in den Adventsruf der Orgel „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ ein. Svenja Kaiser beschloss die besinnliche Meditationsstunde mit der „Cantilene religieuse“ von Theodore Dubois. sr

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