Hockenheim

DJK-Anlage Leichtathleten erhalten neuen Belag für Tartanbahn / Training Ende Mai wieder möglich

Arbeiten biegen auf Zielgerade

Hockenheim.Dass die Zwangspause des Vereinssports durch das Coronavirus durchaus sinnvoll genutzt werden kann, zeigt die Deutsche Jugendkraft (DJK) mit gutem Beispiel: Der Verein lässt seine seit 1990 bestehende Leichtathletik-Anlage erneuern. Nach nunmehr 30 Jahren sind die Laufbahn, das Kleinspielfeld sowie die Weitsprunganlage wegen der Wurzeleinschlüsse, starker Abnutzung und Rissen sanierungsbedürftig.

Auf dem Sportplatz am Nordring, nähe des Motodrom-Geländes, würden sich nun viele Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene auf die bevorstehende Freiluftsaison vorbereiten, berichtet die Gruppe. In Zeiten des Coronavirus bestehe das Training der Leichtathleten allerdings nun aus Wald- sowie Brückenläufen und diversen Kraftübungen.

Vorstand beschließt Sanierung

Durch einen Beschluss des Gesamtvorstandes wurde die Sanierung genehmigt. Dazu wurden verschiedene Angebote eingeholt. Letztendlich erhielten Firma Becker aus Zuzenhausen sowie Firma Polytan aus Burgheim den Zuschlag. Die Kosten der Sanierung betragen rund 145 000 Euro, die von der Stadt Hockenheim und dem Badischen Sportbund bezuschusst werden.

Firma Becker begann Anfang April mit den Vorarbeiten, wie dem Reinigen der Bahn und dem Entfernen der Wurzeln unterhalb des Tartan-Belags. Zusätzlich wurde die Wurzelschutzfolie erneuert. Danach wurden die entstandenen Löcher mit Asphalt zugeschüttet und mit dem Tartanbelag der Boden ebenerdig gezogen. Zum Abschluss der Sanierungsmaßnahme wurde ein drei Millimeter dünner Spritzbelag aufgetragen. In den kommenden Tagen werden zum Abschluss noch die Linien, die letztendlich die Bahnen kennzeichnen, gezogen. Der ehemalige Tennisplatz, direkt neben der Tartanbahn, wurde mit einem Kunstrasen ausgelegt und damit in ein Mehrzweckspielfeld umgewandelt, das jedoch nur für den Vereinssport zur Verfügung steht.

Einer Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes der Leichtathleten steht somit ab Ende Mai – vorerst nur in Kleingruppen sowie mit den nötigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen – nichts mehr im Wege.

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