Hockenheim

Gottesdienst Eucharistiefeier am gestrigen Abend erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen

Aschekreuz ermutigt zur steten Erneuerung

Archivartikel

Traditionell ist der Aschermittwoch ein Tag des Kehrhaus. Nicht nur die Karnevalisten tragen die Fasnacht symbolisch zu Grabe und vollziehen damit ein Schritt weg von den leiblichen Genüssen, die nun, in der beginnenden Fastenzeit, in die zweite Reihe treten. Auch in der katholischen Kirche ist der Aschermittwoch ein wichtiges Datum.

Am gestrigen Abend hatte Dekan Jürgen Grabetz zur Eucharistiefeier in die katholische Kirche eingeladen und damit die Fastenzeit eingeläutet. Sichtbares Zeichen der Zeitenwende ist das Aschekreuz, das den Gläubigen von Grabetz auf die Stirn gezeichnet wurde.

Das Aschekreuz ist dabei in erster Linie ein Symbol des Glaubens. Die Asche wird aus Palmzweigen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres gewonnen und soll an die Begeisterung der Jünger für Jesus erinnern. Sie steht für die Vergänglichkeit, für das Neue, das stets aus dem Alten geboren wird, aber auch für das ewige Leben an der Seite Gottes. Wie die Asche auch Symbol dafür ist, dass der Mensch vom Staub und Dreck seines Lebens befreit wird, er auf die Treue Gottes bauen könne.

Mit den Fürbitten endete der Gottesdienst an Aschermittwoch und begann die Fastenzeit, die den Weg gen Ostern weist. aw

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