Hockenheim

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Asylnetzwerk

Stadtverwaltung, DRK und das Hockenheimer Asylnetzwerk hatten zum ersten Stammtisch für Ehrenamtliche und Interessierte im neuen Jahr eingeladen und gut 20 Teilnehmer waren der Einladung zu diesem Informationsaustausch gefolgt. Bürgermeister Jakob-Lichtenberg nutzte die Gelegenheit, um der Runde die neue, seit Anfang Januar amtierende Integrationsbeauftragte der Stadt vorzustellen. Dr. Coline Baechler studierte Betriebswirtschaftslehre und Romanistik in Metz und Saarbrücken. Sie promovierte an der Universität Mannheim mit einer vergleichenden Untersuchung deutscher und französischer Arztbewertungs-Portale. Im Rahmen ihrer vielfältigen Tätigkeit bei der Hockenheimer Stadtverwaltung wird sie u.a. ein umfassendes Integrationskonzept für die in Hockenheim untergebrachten Geflüchteten erstellen und die Zusammenarbeit der an der Flüchtlingsarbeit in Hockenheim beteiligten Gruppen koordinieren. In einem kurzen Impulsreferat berichtete Konrad Sommer über die rechtlichen Rahmenbedingungen für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung Geflüchteter und gab praktische Ratschläge hinsichtlich der Vermittlung von Arbeitsverhältnissen und der entsprechenden Betreuung der Geflüchteten und potenzieller Arbeitgeber. Er wurde dabei u.a. unterstützt durch Daniel Scheurer, der praktische Hinweise und Tipps aus seiner Erfahrung als Leiter des AOK-Kundencenters in Hockenheim beisteuerte. Obwohl aktuell keine genauen Zahlen über die tatsächlichen Beschäftigungsquoten der unterschiedlichen Flüchtlingsgruppen vorliegen, bestätigte die anschließende Diskussion, dass von den rund 500 in Hockenheim lebenden Geflüchteten überdurchschnittlich viele einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen und damit einen wesentlichen Baustein für ihre Integration in die Gesellschaft aus eigener Kraft beisteuern. Im Anschluss stellte Alexander Leist, Ehrenamtskoordinator des DRK in Hockenheim, das Projekt „Ehrenamtsbörse“ vor. Basierend auf bereits realisierten Projekten vergleichbarer Art und positiver Erfahrungen in anderen Städten und Gemeinden, soll im Rahmen des Projekts „Ehrenamtsbörse“ auch in Hockenheim eine eigenständige Portallösung implementiert werden, über die Angebote und Nachfragen nach ehrenamtlichen Tätigkeiten möglichst automatisch zueinander finden. Bereits heute bietet des DRK dienstags von 15 bis 17 Uhr eine entsprechende Beratung für Interessierte im Second-Hand-Laden des DRK in der Karlsruher Straße an. Während und nach den Themenvorstellungen wurde intensiv diskutiert, so dass auch dieser Ehrenamtsstammtisch das gesteckte Ziel einer effizienten Informations-plattform für engagierte Freiwillige umfassend erfüllte. Der nächste Stammtisch für Ehrenamtliche und Interessierte der Hockenheimer Asylarbeit findet am Mittwoch, 20. März 2019 ab 19:00 Uhr im Stadthallen-Restaurant Rondeau statt. kso

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