Hockenheim

Ferienprogramm Kunstverein lässt Kinder Kissen bemalen

Auf Kreativität ausruhen

Archivartikel

Am liebsten liegt man wohl auf einem selbst bemalten Kissen. Das dachten sich auch zehn Kinder von acht bis zwölf Jahren und trafen sich zum Ferienprogramm des Kunstvereins. Voller Erwartung lauschten sie der kurzen Begrüßung und Einführung von Theresia Gaa über den Ablauf in Technik und Arbeitsweise.

Um die Vorstellung und die Fantasie der Kinder anzuregen, zeigte Gaa einige Beispiele von vorgefertigten, bemalten Kissenhüllen aus Stofftaschen. Auf den Tischen war einiges vorbereitet: Pappteller und Becher für die Stofffarben, Farbstifte, verschiedene Pinsel und für jeden eine Stofftasche als Kissenhülle. Außerdem ein Blatt für eine kleine Vorzeichnung.

Ein Mädchen entschied sich für einen Schmetterling, ein anderes für einen Strand mit Sonne, Sand und Meer. Gregor nahm die Deutschlandfahne. Auch Sinnsprüche waren zu finden. Emilie liebt Pferde: „Ich lebe nicht zum Reiten – ich reite um zu leben“, steht auf ihrem Kissen. Alle waren vertieft in ihre Arbeit: „Kann ich noch etwas Blau haben“, fragte ein Mädchen. Oft mussten auch Farben gemischt werden, deshalb bekamen die kleinen Künstler wertvolle Unterstützung von Hedwig Ruder und Ursula Keller.

Bei so viel Eifer musste natürlich zwischendurch auch Hunger und Durst gestillt werden, mit Apfelschorle und Muffins. Zum Trocknen der Farben kam der Föhn zum Einsatz. Damit auf dem Stoff die Farben imprägniert und waschecht werden, mussten zum Schluss alle Bezüge heiß gebügelt werden. Als Höhepunkt wurden die Kissen in die fertig bemalte Hülle geschoben, so dass die Bilder richtig zur Geltung kamen. Jedes Ferienkind konnte nun stolz sein auf sein Kuschel-, Ruhe- oder auch Dekorationskissen. tga

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