Hockenheim

Auffälliges Spinnenweibchen

Archivartikel

Ruhig sitzt die Wespenspinne in ihrem Netz, fällt aber durch ihre gelb-schwarzen Streifen sofort ins Auge. Ihr Netz spinnt sie bodennah, um so größere, springende Beutetiere zu fangen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts breitete sich die Art überwiegend durch Windverdriftung der Jungspinnen aus und ist so auch mittlerweile im Garten unseres Lesers Rudi Mergenthaler zu finden.

2001 wurde dem achtbeinigen Tier eine besondere Ehre zuteil – sie wurde zur Spinne des Jahres gewählt. Auffallend ist auch der Unterschied zwischen Weibchen und Männchen. So ist ersichtlich, dass es sich bei dem Exemplar im Garten von Mergenthaler um ein Weibchen handelt, da die männlichen Spinnen dieser Art hellbraun und unauffälliger sind. Auch wenn die Tiere giftig sind, stellen sie für den Menschen keine Gefahr dar, da ihre Giftzähne zu kurz sind, um die menschliche Haut zu durchdringen. sz/Bild: Mergenthaler

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