Hockenheim

Ambulanter Hospizdienst Tod gemeinsam bewältigen

Austausch für Trauernde

Der Tod kommt nie passend. Im Trauerfall erleben Angehörige eine Situation, auf die sie meist nicht vorbereitet sind. Vieles ändert sich schlagartig. Ganz plötzlich sind die Angehörigen nicht nur mit Gefühlen wie Traurigkeit, Schock und Schmerz konfrontiert, sondern müssen innerhalb weniger Tage Beerdigung und Formalitäten erledigen.

Oft haben sie bis zur Bestattung nur funktioniert und gemacht was sie machen mussten. Erst danach kommen sie dazu, zu begreifen, was da passiert ist und oft fallen sie dann in ein tiefes Loch. Der Tod des Angehörigen muss erst mal realisiert werden. In allen Bereichen des Lebens fehlt er oder sie und das wird auch besonders bei den alltäglichen Kleinigkeiten deutlich.

Nichts ist wie vorher

Jeder muss seinen individuellen Weg in der Trauer finden. Das Gespräch in einer geschützten Atmosphäre kann helfen, den Weg der Trauer zu gehen: Nichts ist mehr wie vorher und vieles ist ungewohnt.

Mit dem Gesprächskreis für Trauernde bietet der ambulante Hospizdienst der Kirchlichen Sozialstation Menschen, die den Verlust eines nahestehenden Menschen erleben, die Möglichkeit zum Austausch mit ebenso Betroffenen. Diese Treffen finden einmal im Monat, mittwochs um 19.30 Uhr in den Räumen der Kirchlichen Sozialstation, Obere Hauptstraße 47, statt. Das nächste Treffen ist am Mittwoch, 18. September. zg

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