Hockenheim

Evangelische Gemeinschaft Vortrag von Johannes Gerloff

Autor referiert bei Israel-Tag

Archivartikel

Bei einem Israel-Tag mit Seminar und Vortrag beschäftigt sich die Evangelische Gemeinschaft am Montag, 9. Juli, mit der aktuellen Lage in Nahost und dem Staat Israel, der seit 70 Jahren offiziell besteht. Als Referent hat die Gemeinde den Theologen, Journalisten und Buchautor Johannes Gerloff eingeladen, der seit 1994 mit seiner Familie in Jerusalem lebt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, der Eintritt ist frei.

Beim Seminar ab 17 Uhr in der Luisenstraße 13 wird gemeinsam das Kapitel 36 des biblischen Propheten Hesekiel gelesen. Dabei soll deutlich werden, wie hoch aktuell dieser Text, der vor zweieinhalb Jahrtausenden geschrieben wurde, in der Gegenwart ist. Seit mehr als 100 Jahren kehrt das jüdische Volk ins Land zwischen Mittelmeer und Jordan zurück. Die Besiedlung des Landes Israel ist vor Ort blutig umkämpft und weltweit heiß umstritten. Dabei wird die Siedlungspolitik Israels als das größte Hindernis für die Durchsetzung einer Zweistaatenlösung hart kritisiert.

Kriegszustand seit 70 Jahren

Johannes Gerloff spricht ab 19.30 Uhr über „70 Jahre Israel“. Unmittelbar mit der Ausrufung des Staates Israel im Mai 1948 erklärte die arabische Welt dem jüdischen Staat den Krieg. In mancher Hinsicht hat dieser Kriegszustand seit 70 Jahren angehalten. Andererseits haben sich die Beziehungen Israels zu seinen Nachbarn seither auch dramatisch verändert.

Der jüdische Staat sei für viele arabische Führungspersönlichkeiten ein Vorbild, nicht nur als einziger wirklich stabiler Staat im Nahen Osten, sondern auch in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht, heißt es in der Ankündigung. Das Geschehen ist ohne die Rolle der Religionen nicht denkbar. mm

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional