Hockenheim

Stadtbus Seit Dezember fährt der Ring-Jet über den Hubäckerring / Provisorische Haltestellen werden umgestaltet, wenn die Zuschüsse bewilligt sind

Barrierefreier Ausbau ist ein wichtiges Ziel

Noch bieten sie einen trostlosen Anblick, die zwei neuen Haltestellen des Ring-Jets im Hubäckerring. In das Buschwerk, welches die Fahrbahn in Richtung Reilinger Straße vom Fuß- und Radweg trennt, wurden zwei Schneisen geschlagen, Bänke und Haltestellenschilder aufgestellt – weitere Arbeiten lassen auf sich warten.

Was seinen Grund hat, wie uns Christian Stalf, der Pressesprecher der Stadt, mitteilt. Die geplanten Arbeiten, unter anderem sollen die Haltestellen barrierefrei gestaltet werden, haben ihren Preis. Und um die Last nicht alleine stemmen zu müssen, wartet die Stadt auf die Freigabe der Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz des Landes. „Auf diese Freigabe warten wir“, begründet Stalf den verzögerten Beginn der Ausbauarbeiten.

Linienführung optimiert

Vor fast einem Jahr hat der Rat die Änderung der Linienführung des Ring-Jets im Bereich des Hubäckerrings beschlossen. Eine zweite vorgeschlagene Optimierung der Linienführung im Bereich Südring, Neugärten lehnte der Rat hingegen ab. So blieb es dabei, dass der Ring-Jet mit Beginn des Winterfahrplans im Dezember vergangenen Jahres seine Route nur im Bereich des Hubäckerrings änderte, den Holzweg seitdem meidet.

Bis dahin war der Stadtbus vom Hubäckerring kommend in den Holzweg und dann in die Gerhart-Hauptmann-Straße eingebogen, um letztlich auf die Reilinger Straße zu stoßen. Dieser Weg durchs Wohngebiet schien, schon wegen der Rechts-vor-links-Regelung, die den Bus auf seinem Weg immer wieder ausbremste, nicht optimal. Weshalb der Rat beschloss, den Bus aus dem Wohngeviert herauszunehmen und ihn gänzlich über den Hubäckerring fahrenzulassen.

Betroffen von diesem Beschluss waren die Haltestellen im Holzweg und in der Gerhart-Hauptmann-Straße, Ecke Parkstraße, die verlegt werden mussten. Für sie wurde fußläufig ein Ersatz gefunden. Die Haltestelle im Holzweg wurde vorverlegt an die Kreuzung Hubäckerring/Holzweg, die andere wanderte von der Hauptmann-Straße zum Hubäckerring, in Höhe der Hausnummern 6 und 8.

Mit der Verlegung sind umfangreiche Arbeiten geplant. Um den Menschen an der Haltestelle Holzweg und Hubäckerring ein gefahrloses Überqueren der Straße zu ermöglichen, soll bei ihr ein Zebrastreifen errichtet werden. Gleichzeitig soll die einige Meter östlich stehende Lichtanlage abgebaut werden. Zusätzlich sollen beide Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden, wie dies schon an der Haltestelle in der Ernst-Wilhlem-Sachs-Straße der Fall ist.

Für diese Maßnahmen hat die Verwaltung die entsprechende Detailpläne erstellt und mit ihnen die Aufnahme in das Förderprogramm des Landes beantragt. Sowie das Land den Zuschuss billigt, kann mit den Arbeiten an den Haltestellen begonnen werden.

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