Hockenheim

Begehrtes Pflaster

Archivartikel

Die kleine Stadt Schönau hat zurzeit keinen Bürgermeister – und Hockenheim ist „Schuld“ daran, denn der bisherige Verwaltungschef Marcus Zeitler ist seit September hiesiger Oberbürgermeister. Doch das muss die Hockenheimer bald nicht mehr belasten: Gleich sieben Kandidaten wollen am Sonntag, 20. Oktober, die Lücke schließen, die Zeitlers Abschied hinterlassen hat.

Sechs der sieben Kandidaten kommen aus Schönau selbst, eine Frau ist nicht dabei. Fast hätte man damit den „Kandidaten-Rekord“ der Gaiberger Bürgermeisterwahl im vergangenen Jahr geknackt. Dort waren gleich neun Kandidaten angetreten. Im zweiten Wahlgang hat in Gaiberg eine Frau (aus der Pfalz) gewonnen – mit 14 Stimmen vorm Gaiberger Hauptamtsleiter.

Mit knappen Stimmergebnissen hat man auch in Schönau Erfahrung: Als der Amtsvorgänger Marcus Zeitlers, der Sozialdemokrat Philipp Krämer, im Jahre 1983 zum ersten Male gewählt wurde, hatte er ganze zwei Stimmen Vorsprung vorm amtierenden Bürgermeister.

Umso mehr dürfte es Marcus Zeitler geschätzt haben, dass er in Hockenheim beim zweiten Wahlgang mit 974 Stimmen Vorsprung von seinem begehrten bisherigen Einsatzort weggeholt wurde.

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