Hockenheim

Geschäftsleben Familie eröffnet Filiale in der Oberen Hauptstraße / Neben Dienstleistungen wird auch Büromaterial angeboten

„Bei Filberts geht die Post ab“

Archivartikel

„Es ist wichtig, dass uns diese wichtige Dienstleistung erhalten bleibt“, spricht der Oberbürgermeister Marcus Zeitler bei der Eröffnung der neuen Postfiliale, der Bevölkerung aus der Seele. Das Geschäft habe mit Matthias Filbert einen neuen Inhaber und gleichzeitig einen neuen Standort – sie bleibt jedoch in der Innenstadt (wir berichteten).

Der neue Standort in der Oberen Hauptstraße 10 sei gegenüber der Karlsruher Straße deutlich vorteilhafter, sind sich Filbert und Rolf Lessle, Vertriebsmanager der Deutschen Post, sicher. Hier sei vor allem die Parksituation besser: „Die Kunden können nun direkt vor dem Geschäft oder auf dem nahegelegenen Messplatz parken“, so der Inhaber. Auch die Möglichkeit mit dem Bus zu fahren kann genutzt werden, denn genau gegenüber ist die Haltestelle Rathaus. Matthias Filbert war es zudem wichtig, dass er eine eigenständige Filiale eröffnet und die Post nicht in dessen gegenüberliegenden Schreib- und Spielwarenladen integriert wird.

Unterstützung von der Stadt

Als er auf der Suche nach einer Einrichtung war, bekam Filbert – wie er selbst sagt – viel Unterstützung von der Stadt, allen voran Donald Pape-Rese, dem Leiter der Stadtentwicklung. Der neue Standort sei eine gute Entscheidung für die Stadt und die Bevölkerung. „Unser größter Wunsch war es, dass die Post in der Innenstadt bleibt, was uns mit der „Filbert Post“ gelungen ist“, ist Lessle, Matthias Filbert und der Stadt gegenüber, sehr dankbar. In dieser Filiale wird nun ein Vollsortiment angeboten mit keinerlei Einschränkungen. Bedauerlich sei nur, dass sich die Postbank zurückgezogen habe.

Dass diese Dienstleistung angenommen wird, sieht man schon in den ersten Minuten nach der Eröffnung: Die Kunden geben reichlich Pakete ab, holen hinterlegte ab oder kaufen Briefmarken. Neben diesem Angebot werden zusätzlich Schreibwaren für Büro und Schule, Glückwunschkarten, Tageszeitungen sowie Tabakwaren angeboten.

In den ersten zwei Wochen helfen, neben Dieter Zimmermann, Angestellter der „Filbert Post“, auch zwei Mitarbeiter der Postfiliale aus der Karlsruher Straße aus. „Über die Hilfe bei der Einarbeitung sind wir sehr dankbar“, sagt Inhaber Matthias Filbert, der selbst an einer intensiven Schulung teilgenommen hat, um sich in diesen Bereich einzuarbeiten.

Nachdem seit Februar an der „Filbert Post“ gearbeitet wurde, heißt es ab jetzt, wie Oberbürgermeister Zeitler betont: „Bei Filberts geht nun die Post ab.“

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