Hockenheim

Hockenheimring Georg Seiler in den Ruhestand verabschiedet

Benzingeruch bleibt ihm für immer

Archivartikel

Hockenheim.Großer Bahnhof für Georg Seiler im Kongress-Pavillon am Freitagabend. „Nach fast 41 Runden am Ring verabschieden wir den Macher, Ideengeber und Manager“, sagte der scheidende Oberbürgermeister Dieter Gummer in einer seiner letzten Amtshandlungen den rund 300 Gästen und Weggefährten des Ringgeschäftsführers. Er erinnerte an die Ausschreibung der Stelle in der Hockenheimer Tageszeitung im Jahr 1978, an die Prokura und ans Nachrücken vom Stellvertreter in die Chefposition. Zeitweise sei Seiler in fünf verschiedenen Gesellschaften an der Spitze gewesen.

Gummer erinnerte an sonnige Tage mit Besucherrekorden und an die dunklen Wolken der finanziellen Folgen nach dem 62 Millionen Euro teuren Umbau für die Formel 1. Aber bei all den Problemen habe Seiler nie die Begeisterung für den Hockenheimring verloren. Ein wenig grummelig auf den ersten Blick, aber doch mit einer sehr einnehmenden und herzlichen Art, so beschrieb ihn der OB, der ihm als „Herr des Rings“ in Anspielung auf den Film am liebsten 40 Oscars verliehen hätte. Seiler war sichtlich gerührt von so viel Lob für seine Person. jüg

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