Hockenheim

Hubäckerring Wasserleitungen verzögern die Baumaßnahmen / Abschluss der Arbeiten bis voraussichtlich Ende Juni

Bereich der Einmündung übersichtlicher

Archivartikel

Seit Anfang des Monats regelt eine Ampel den Verkehr im Hubäckerring in Höhe der Einmündung der Konrad-Adenauer-Straße. Dort haben die Arbeiten zum Umbau der Straßenquerung begonnen. Bis voraussichtlich Mitte Juni müssen die Verkehrsteilnehmer in diesem Straßenabschnitt mit Behinderungen rechnen.

Den Arbeiten vorausgegangenen waren die Überlegungen, die Querung der Straße an dieser Stelle sicherer zu machen. Immerhin, südlich des Rings befindet sich ein Wohngebiet, direkt an der Adenauerstraße der Kindergarten St. Maria und nicht weit davon entfernt die Hubäckerschule, eine Grundschule. Weshalb eine Verkehrsinsel in die Straße eingebaut wurde, die Fußgängern quasi eine Schutzzone einräumte. Doch was die Fußgänger freute, war für die Radfahrer eher eine Gefährdung. Denn deren Radweg auf der nördlichen Seite des Hubäckerrings in Richtung Reilinger Straße war durch die Verkehrsinsel jäh unterbrochen.

Fahrbahn verschwenkt

Um den entsprechenden Vorgaben zu genügen, Fahrbahnbreite oder die Breite von Geh- und Fußwegen sind akkurat festgelegt, war die Fahrbahn an dieser Stelle verschwenkt worden, so dass der Radweg abrupt endete. Mehr noch, wenn ein Pkw dem Fahrbahnverlauf unachtsam gefolgt wäre, ohne auf die Radler zu achten, wären Zusammenstöße unausweichlich gewesen.

Mit Schildern wurde versucht, die Lage zu entschärfen, doch für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung war schnell klar, dass dies keine optimale Lösung ist, weshalb der Umbau des Einmündungsbereichs ins Auge gefasst wurde. Nach diesen Plänen sollten sowohl Fahrbahn als auch Radweg verschwenkt werden. Wofür ein Teil der Randbegrünung geopfert werden sollte, was den Vorteil mit sich bringt, dass der Einmündungsbereich für Verkehrsteilnehmer, die aus der Adenauer-Straße in den Ring einfahren wollen, übersichtlicher wird.

Die Arbeiten hätten längst beendet sein sollen, doch dann ergaben sich neue Aspekte: Unter der angedachten Trassenführung verlaufen Wasserleitungen, die vor einem Umbau der Straße durch die Stadtwerke saniert werden müssen.

Doch nun haben die Arbeiten an der Wasserleitung begonnen, anschließend wird die Einmündung samt der Verschwenkung umgebaut, so dass bis Ende Juni mit Abschluss der Arbeiten zu rechnen ist. Womit sich Christian Stalf, der Pressesprecher der Stadt, als guter Prophet erwiesen hat, denn schon im März prognostizierte er auf Nachfrage unserer Zeitung das genannte Datum als Endpunkt der Arbeiten.

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