Hockenheim

Beschwingter Arbeitsalltag

Archivartikel

Matthias Mühleisen über die Großbaustelle gleich vor der Redaktionstür

Wenn Ihnen, liebe Leser, in nächster Zeit ungewöhnliche Buchstabenhäufungen in der Hockenheim-Berichterstattung auffallen sollten, bitten wir um Nachsicht: Die Erde um die Redaktion herum ist immer wieder derart in Vibration, dass die Tastatur beim Schreiben oder Bearbeiten von Texten sich selbstständig zu machen droht.

Nachdem vor einem Jahr die Firma Conceptaplan mit der Messplatzbebauung den Bereich hinter unseren Büroräumen und in der westlichen Nachbarschaft begonnen hat und seitdem mit Betonbohrpfählen und Presslufthämmern Schwung in den Arbeitsalltag bringt, rüttelte zuletzt die Öffnung und Schließung der Oberfläche der Karlsruher Straße unmittelbar vorm Redaktionseingang das Haus immer mal wieder durch.

Nun erhalten wir also für knapp dreieinhalb Jahre einen Logenplatz für ein weiteres der größten Bauprojekte der Stadt – so etwas bietet sich in der Regel nur einmal im Journalistenleben. Und wenn man bedenkt, wie viele Randgeschichten sich etwa durch Verkehrsstaus oder die Befragung Schaulustiger ergeben werden, macht einem der Lärm, den der Abbruch von 70 Zentimetern solidestem Betonfundament unter dem ehemaligen Wintergarten mit sich bringen wird, gleich viel weniger aus.

Zumal ja pünktlich mit dem Spatenstich die Hitzeperiode endet und man sowieso die Fenster wieder eher geschlossen hält.

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