Hockenheim

MGV Liedertafel „Aktive Senioren“ auf Besichtigungstour im Wasserwerk Hardt / Technik beeindruckt mit ihren Dimensionen

Bis zu 7500 Kubikmeter Wasser werden stündlich gefördert

Archivartikel

Sonne überall, Schattenspender Wald und das für unser Leben notwendige Wasser prägten die Fahrradtour der „Aktiven Senioren“ der Liedertafel. Diese führte bei wolkenlosem Himmel durch den kiefernreichen Hardtwald über den Ameisen- und Fuhrmannsweg zum Wasserwerk Schwetzinger Hardt.

Trotz den fast schon tropischen Temperaturen traf sich eine beachtliche Anzahl von Mitradlern am Feuerwehrgerätehaus, um gemeinsam durch den erholsam kühlen Wald zum Wasserwerk zu radeln.

Beim Wasserwerk stand Betriebsleiter Uwe Eisinger (neben einigen weiteren Teilnehmern, die mit dem Auto angereist waren), zum Empfang bereit. Im Foyer erläuterte Eisinger an einem Modell die Funktionsweise des Wasserwerks. Die Senioren waren überrascht über den Umfang, die Größe und die Technik, die im Verlauf der Besichtigung erläutert wurde. Das Wasserwerk versorgt nicht nur Schwetzingen und die umliegenden Gemeinden, sondern auch noch Heidelberg, Mannheim und Edingen/Neckarhausen.

Die erste Stufe des Werkes wurde 1972, die zweite 1989 und die dritte im Jahre 2000 gebaut. So ist der Stand noch heute. Insgesamt sind 19 Brunnen in drei unterschiedlichen Ebenen im Betrieb, die bis zu einer Tiefe von rund 150 Meter in einer Stunde maximal 2500 Kubikmeter Grundwasser in die Rohwasseraufbereitung pumpen können. Nach dieser sehr aufwendigen Bearbeitung landet das Wasser, wie man es aus dem Hahn zapfen kann, in zwei Speicherbecken von jeweils 7500 Kubikmeter Fassungsvermögen.

Eisinger versicherte, dass die Versorgung durch umfangreiche Sicherheitseinrichtungen rund um die Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen jederzeit gewährleistet ist. Mit einem Präsent verabschiedete sich die Gruppe von dem Betriebsleiter Eisinger und bedankte sich für die informative Führung.

Zum Abschlusslokal fuhr die Gruppe zur Hardtwaldsiedlung, wo sie bei der SGO einkehrte und hier erfahren konnte, dass der Spruch: „Wasser wird erst gut, wenn es in der Brauerei war“,zutreffend ist.

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