Hockenheim

Pandemie Mobile Teams gehen zuerst in kleinere Einrichtungen

Bislang keine Impfungen in Pflegeheimen

Archivartikel

Corona-Impfungen sind dieser Tage für viele Menschen das bestimmende Thema. Neben den Zentren sorgen mobile Impfteams dafür, dass das Infektionsrisiko für Risikogruppen abnimmt. In Hockenheim sind diese noch nicht in die Alten- und Pflegeheime gekommen. „Die mobilen Impfteams haben sich in unserer Region entschieden, zuerst in kleinere Einrichtungen zu gehen, weswegen wir auch noch keinen Termin erhalten haben“, berichtete Markus Hübl, Leiter von St. Elisabeth, auf Anfrage unserer Zeitung.

Im Med-Center betreibt Manuela Offenloch eine solche kleine Einrichtung mit 36 Plätzen. Hier sollte eigentlich an diesem Mittwoch geimpft werden – doch dann kam ein positiver Corona-Test dazwischen. „Die Teams impfen nicht in ein Ausbruchsgeschehen hinein“, erläutert Offenloch. Für das Pflegezentrum mit 96 Plätzen hat sie noch keinen Termin. Dafür die gute Nachricht, dass nur noch ein Bewohner positiv ist.

Hohe Bereitschaft der Bewohner

Die Impfbereitschaft ist durchweg hoch in den Hockenheimer Einrichtungen. Bei den Bewohnern von St. Elisabeth liege sie bei 93 Prozent, teilt Markus Hübl mit. Dort haben derzeit noch sieben Bewohner einen positiven Corona-Test, jedoch nur drei mit einem Wert, der als ansteckend gilt, sagt der Heimleiter, der vier verstorbene Bewohner zu beklagen hat. Zwei Bereiche von St. Elisabeth seien derzeit in Quarantäne, eine erneute PCR-Testung durch Dr. Jochen Straub erfolge am Mittwoch.

In den beiden Einrichtungen von Manuela Offenloch gibt es jeweils nur zwei bis drei Bewohner, die nicht geimpft werden möchten. mm

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