Hockenheim

Böses Erwachen droht

Heinz-Günther Fischer über die Verantwortung Auto zu fahren

Wer sich am Straßenverkehr beteiligt, unterwirft sich einem besonderen Regelwerk. Geschieht dies als Führer eines Kraftfahrzeugs kommen weitere, zum Teil anspruchsvolle Pflichten hinzu. Welche Folgen aber deren Nichtbeachtung nach sich ziehen kann, hat eine Autofahrerin aus Hockenheim leidvoll erfahren müssen, wenngleich sie noch einmal mit dem häufig zitierten „blauen Auge“ davonkam.

Unfallflucht oder wie es im Strafgesetzbuch heißt: „Unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle“ ist ein Delikt, das sich seit Jahren steigender Beliebtheit erfreut. Ganz zum Leidwesen der Geschädigten, die mit ihren Kosten allein gelassen werden. Dabei ist der Blick noch nicht einmal auf die folgenschweren Unfälle gerichtet. Eine ganz offenkundig integre Frau hat sich von der Unfallstelle entfernt. Keine weiteren weitreichenden Folgen, nur ein eher kleiner Blechschaden.

Dennoch hätte sie allein dafür möglicherweise ihre Fahrerlaubnis mit all den Spätfolgen verloren. Sie hatte das „Glück“, ein relativ altes Fahrzeug beschädigt zu haben – der Schaden hielt sich damit in Grenzen.

Der vorliegende Fall sollte deshalb jedem Fahrzeuglenker eine klare Botschaft sein: Selbst beim leisesten Zweifel eines Unfalls sich seiner Verantwortung bewusst sein und lieber die Polizei in Anspruch nehmen.

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