Hockenheim

Rastanlage Hockenheim Für Lkw fehlen Stellplätze

Bund drängt auf Ausbau

Archivartikel

Hockenheim.Die Ausgangslage ist klar – es fehlt in der Region längs der Autobahnen massiv an Stellplätzen für Lkw. Weshalb das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe im Auftrag des Bundes untersucht, wie die Kapazitäten zwischen dem Autobahndreieck Hockenheim und dem Autobahnkreuz Walldorf erhöht werden können. An diesem Dienstag fand in der Stadthalle Hockenheim eine Info-Veranstaltung statt, bei der das RP über den Stand der Planung unterrichtete.

Gegen die geplante Erweiterung der Tank- und Rastanlage Hockenheim-West hat sich in der Rennstadt eine Bürgerinitiative formiert. Sie machte mit einer Kundgebung auf ihr Anliegen aufmerksam: den Erhalt des Stadtwaldes, der der Erweiterung zum Opfer fallen soll.

Auch aus Reilingen, hier ist ein Alternativstandort auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche ins Auge gefasst, kommt Protest. „Wir lehnen das Projekt entschieden ab“, so Bürgermeister Weisbrod, in dessen Augen der Landverbrauch auf seiner Gemarkung erheblich größer wäre als bei einer Erweiterung der Hockenheimer Anlage.

Wie den Informationen durch das RP zu entnehmen war, ist man noch im Zuge erster Überlegungen. Frühestens Ende 2020 werde eine Entscheidung über eine Erweiterung in Hockenheim oder einen Neubau in Reilingen fallen. Doch gehandelt werden müsse, so das RP.

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