Hockenheim

Schulzentrum Weitere Vorgehensweise durch die PCB-Belastung / Riegelgebäude werden abgerissen

Container als Ausweichräume

Bei den Mitteilungen der Verwaltung in der jüngsten Gemeinderatssitzung bezog sich Oberbürgermeister Marcus Zeitler ausführlich auf das weitere Vorgehen wegen der erhöhten Werte von Polychlorierten Biphenylen (PCB) im Schulzentrum und dort vor allem in der Hartmann-Baumann-Schule.

Die Stadt nehme derzeit in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Sofortmaßnahmen wie das verstärkte Lüften aller Räume, die tägliche Feuchtreinigung der Böden und die wöchentliche Reinigung von Tischen und Einrichtungen vor, um die PCB-Werte merklich zu verringern. „Die getroffenen Entscheidungen sind für die Gesundheit mittelbar bis langfristig alternativlos, dabei legen wir großen Wert auf die Transparenz unseres Handelns“, führte Zeitler aus. Er habe die Schulleitungen und Elternbeiräte der Hartmann-Baumann-Schule, der Theodor-Heuss-Realschule und der Schule am Kraichbach informiert, setzte er den Gemeinderat in Kenntnis.

Die Entscheidungen für die Maßnahmen zur Bekämpfung der Primärquellen der PCB-Belastung sehen folgende Schritte vor: Eine Sanierung der Riegelgebäude 1 und 2 der Hartmann-Baumann-Schule sei vor dem Hintergrund der PCB-Belastung „unwirtschaftlich“ und werde deshalb nicht weiterverfolgt. Bis zum Beginn des Schuljahres 2020/2021 würden Container gestellt, die als Ausweichräume für den Schulbetrieb dienen sollen. Die Container ermöglichten so die Durchführung des Unterrichts, während die beiden Riegelgebäude bis auf die Bodenplatte abgerissen werden. vw

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