Hockenheim

Volkshochschule Agnès Thuault-Pfahler referiert über Stadt Metz

Das Französische der Kurpfalz

Archivartikel

Es war ein spannender und kurzweiliger Vortrag über Geschichte und Kunst der lothringischen Stadt Metz, der am Dienstag, 19.November, in der Hockenheimer Zehntscheune und in Kooperation mit dem Freundeskreis Hockenheim-Commercy stattfand.

Die Referentin und Kunsthistorikerin, Agnès Thuault-Pfahler (Bild), hat den 35 aufmerksamen Zuhörern die Geschichte der Stadt erläutert, von den römischen Siedlungen bis zur zeitgenössischen Epoche. Sehr deutlich wurde auch die deutsch-französische Vergangenheit der Stadt, mit architektonischen Parallelen zum Speyerer Dom oder zum Wormser Bahnhof. Darüber hinaus wurde erläutert, wie die Wörter „parapluie“ und „trottoir“ Eingang ins Kurpfälzische gefunden haben und dass die berühmten „Fisimatenten“ nichts mit französischen Soldaten zu tun hätten, sondern aus dem Lateinischen „visae patentes“ kämen. Eindrucksvolle Bilder vom Musée de la Cour d’Or sowie vom wilhelminischen Bahnhofsviertel haben diese Zeitreise auf der anderen Rheinseite veranschaulicht.

Live-Eindrücke der Stadt gibt es am Samstag, 14. März 2020. Gemeinsam mit dem Freundeskreis Hockenheim-Commercy organisiert die Volkshochschule eine Tagesfahrt nach Metz. Dort wird das Centre Pompidou sowie der Dom mit den berühmten Kirchenfenstern von Chagall besucht. Beide Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Freundeskreis Hockenheim-Commercy statt. zg/Bild: Lenhardt

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