Hockenheim

Ökumenische Hospiztage Start mit Vortrag von Klaus Holland

Das Recht auf Sterben

Archivartikel

Hockenheim/Altlussheim.Die ökumenischen Hospiztage starten am Donnerstag, 12. April, 19 Uhr, im Emil-Frommel-Haus in Altlußheim. Zu Gast ist Klaus Holland, Autor zahlreicher Bücher, Ratgeber und Fachaufsätze zum Thema selbstbestimmtes Sterben.

Der Referent geht in seinem Vortrag folgenden Fragen nach: Wo genau liegen die Trennlinien zwischen der erlaubten Beihilfe zum Suizid und der unerwünschten professionellen Ausübung zum Sterben? Wie steht es eigentlich bei uns um die vom Grundgesetz garantierte Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase?

Geschichte von König Hiskia

Die Hospiztage gehen am Sonntag, 15. April, 10 Uhr, mit einem Gottesdienst im Hockenheimer Lutherhaus weiter. In der Bibel wird vom König Hiskia und seiner Krankheit erzählt. Auch das Gebet ist überliefert, mit dem der König Gott um Genesung bittet. Kann diese Geschichte und das Gebet auch heute eine tröstliche Erfahrung schenken? Darum geht es im Gottesdienst, den Pfarrer Michael Dahlinger zusammen mit Beate Bikowski vom Hospizdienst gestaltet.

Fortgeführt werden die ökumenischen Hospiztage in der kommenden Woche. Am Dienstag, 17. April, 19 Uhr, gibt es einen Filmabend im Gemeindezentrum St. Christophorus in Hockenheim. Am Donnerstag, 19. April, 19 Uhr, geht es im Neulußheimer evangelischen Gemeindehaus um Sterbebegleitung mit Muslimen. zg

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