Hockenheim

Dem Licht zum Genuss folgen

Archivartikel

Sehr gelungen ist die siebte Nacht der Musik – nicht zuletzt dank der Beleuchtung vieler markanter Veranstaltungsorte. Blau und Rot in Streifen angestrahlt, zeigen sie von weitem, dass hier Unterhaltung der feinsten Art wartet. „Rondeau“, Zehntscheune, evangelische Kirche und Gauß-Gymnasium sowie Wasserturm sind in die markanten Farbkleider gehüllt – die Farben der Hockenheimer Nacht der Musik.

Das ist prima, für ortsfremde Besucher ein bisschen Wegweiser, der hilft, wenn man mit dem Plan in der Hand seinen speziellen Weg von Musikmarktplatz zum Dancefloor bahnt. Die verschiedenen Musikangebote geben es her, sich auszusuchen, was dem individuellen Geschmack entspricht.

Auffallend ist, dass die Mehrzahl der Gäste der Musiknacht schon über 40, viele über 50 und 60 Jahre alt sind. Für gediegene Konzertabende ist man da noch zu jung, schreckt davor zurück, zwei Stunden lang im feinen Outfit die eine Musikart zu genießen. Die riesige Bandbreite und der laue Freitagabend sind perfekt für den legeren und besonderen Musikgenuss.

Unorganisiert einfach reinschauen und -hören ist genauso möglich wie das konkrete Planen der Rundtour, damit man möglichst viel mitnimmt. Völlig konträre Hörerlebnisse lassen sich so aneinanderreihen, dazwischen eine Pause bei leckerem Essen und Getränken einlegen macht die Nachtschwärmerei zum musikalisch-kulinarischen Stadtbummel – das ist die HoNaMu.

Deren Konzept baut genau darauf und adressiert sich eben an solche Menschen, die Abwechslung lieben und sich auf das Location-Hopping als Erlebnistour einlassen. Mit moderaten Eintrittspreisen hat man zudem ein erschwingliches Erlebnis für jedes Alter geschaffen. Die variantenreichen Musikangebote laden dazu ein, sich auszusuchen, was dem individuellen Geschmack entspricht.

Daumen hoch und schon jetzt Spannung sowie Vorfreude auf die Hockenheimer Nacht der Musik 2019!

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