Hockenheim

Musikschule Junge Instrumentalisten der Fidel- und Gambenklasse konzertieren im Gauß-Gymnasium / Von Mozart bis „Entertainer“

Den Sommer klangvoll begrüßt

„Lachend kommt der Sommer“ war das Motto des Konzerts der jüngeren Hälfte (bis Klassenstufe 10) der Fidel- und Gambenklasse der Musikschule Hockenheim im Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium. Es stand unter der Leitung der beiden Lehrkräfte Martina Rothbauer und Robert Sagasser.

Mit Variationen über das Titellied eröffnete das Ensemble „Streichhölzer“ den Auftritt. Vor einem Jahr hatten Lucia Amend, Amelie Beck, Emily Gayed, Lia Mayrock, Aline Nelluvelil und Marie Neuhaus nach nur wenigen Proben ihren ersten gemeinsamen Auftritt, den sie bravourös meisterten. Nun nach einem Jahr wöchentlicher Proben haben die „Streichhölzer“, die alle Sopranfidel spielen, schon ein richtiges kleines Repertoire und lockerten mit Volksliedern, Tänzen und Folklore die Solobeiträge immer wieder auf.

Solo ging es mit den Kleinsten los, die zum Teil erst wenige Stunden Unterricht hatten. Sahar Nassef, Lenja Weis, Lukas Lederle und Marlene Kaiser meisterten die Herausforderung mit großer Ernsthaftigkeit und Nervenstärke, wofür das Publikum kräftig Beifall spendete.

Die Solobeiträge der „Streichhölzer“ boten mit Musikstücken von Barock bis hin zu irischer und südamerikanischer Folklore viel Abwechslung fürs Ohr und wurden ausdrucksvoll und gekonnt dargeboten. Als Abschluss des ersten Konzertteils sangen die Zuhörer mit den „Streichhölzern“ ein gemeinsames Lied.

Solisten überzeugen

Nach einer kurzen Umbaupause gehörte die Bühne den „Fidelflitzern“, einem Ensemble mit drei Sopranfideln und sechs Bassgamben. Bei zwei Sätzen von Wolfgang Amadeus Mozart erfreute die Zuhörer die klare Gestaltung und die vielen Klangfarben der Instrumente. Und auch von den „Fidelflitzern“ gab es Solobeiträge.

Emma Leyendecker und Svenja Zirkel mit zwei Tänzen, Elliot Keil mit einem Duo für zwei Bässe, Kim Ruland und Julia Lederle mit zwei Sätzen des Gambenvirtuosen Carl Friedrich Abel, Liam Breuninger mit dem bekannten „The Entertainer“ und Emily Keil mit farbigen „Divisions“ – alle musizierten mit Mut und Gestaltungswillen und meisterten die technischen Herausforderungen mit großem Geschick.

Den Schlusspunkt setzten wiederum die „Fidelflitzer“ mit einem virtuosen Allegro von Antonio Vivaldi. Der Beifall der begeisterten Zuhörer wollte nicht enden und so versammelten sich noch einmal alle Fidel- und Gambenschüler zu einer gemeinsamen Zugabe, bevor der Abend bei mitgebrachten Speisen und Getränken, mit Gesprächen und einem lustigen Spiel ausklang. zg

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