Hockenheim

CDU Politischer Frühschoppen / Vorträge beleuchten Themen und Projekte

Den Stadtwald erhalten

Aus der geplanten Radtour wurde ein politischer Frühschoppen, zu dem die CDU die Bürger eingeladen hatte. Der Vorsitzende Markus Fuchs begrüßte auch OB-Kandidat Marcus Zeitler. Neben Fuchs hatten die amtierenden Stadträte Aline Bender, Christoph Kühnle, Fritz Rösch und Patrick Stypa kurze Vorträge vorbereitet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Diese reichten vom Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt (HÖP), über Kindertagesstätten, die Pflegeheimen, der Unterbringung von Wohnungslosen und der Schulentwicklung bis hin zu Jugendthemen. Fuchs berichtete über das HÖP, das bereits 2001 im Gemeinderat vorgestellt worden war und dieses Jahr vor der Fertigstellung steht. „Von den 2017 eingeplanten 14 Millionen Euro übernimmt das Land mit 10,7 Millionen Euro den größten Anteil“, stellte er dankend fest. Die anfängliche Skepsis in großen Teilen der Bevölkerung sei der Vorfreude auf die Fertigstellung gewichen, fügte Dieter Riedel hinzu. Kühnle verwies auf das neu geplante innerstädtische Sanierungsgebiet, das viele Entwicklungsmöglichkeiten für eine weitere Innenstadtentwicklung und -belebung biete.

Wunsch nach mehr Transparenz

Neben Baumaßnahmen prägten Bürgerinitiativen (BI) die vergangenen Jahre. Mit Mitgliedern der BIT und der BI „Pro Stadtwald C4“ waren zusammen mit Gemeinderatskandidatin Dagmar Kramberg, Mitglied der BI Biblis, drei Bürgerinitiativen vertreten. Alle eine der Wunsch nach mehr Transparenz bei der Entscheidungsfindung im Gemeinderat, einhergehend mit mehr öffentlichen Sitzungen. Ein Wunsch, dem sich auch die CDU-Verantwortlichen anschließen können, denn so wird nahezu jeder Tagesordnungspunkt zunächst nicht-öffentlich diskutiert, um dann öffentlich behandelt zu werden.

Besonderen Raum nahm die Situation des Stadtwaldes ein. Stefanie García Laule brachte als Mitglied der BI „Pro Stadtwald C4“ ihr Anliegen vor. Wenngleich es sich zunächst auf das von der Hockenheimring GmbH genutzte Waldgebiet „C4“ beschränkt, so wurde deutlich, dass der Zustand des Waldes besorgniserregend sei. Gemeinderatskandidatin Monika Wolk bot an, sich bei der Stadt Walldorf über deren Lösungsansatz zu informieren.

Stypa fasste eine zielgerichtete Vorgehensweise zusammen: Zunächst gelte es, einen Überblick über die aktuelle Situation zu erhalten. Als zweiter Schritt sei eine Liste mit allen möglichen Maßnahmen zu erarbeiten, welche die Situation verbessern. „Abschließend müssen wir darüber entscheiden, welche Maßnahmen effizient sowie nachhaltig sind und damit auch umgesetzt werden sollen“. Und über alle Parteigrenzen hinweg bestehe Einigkeit: „Wir alle sind für die Erhaltung des Waldes“, brachte Edeltraut Schöllkopf zum Ausdruck. ska

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